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08.11.2016

Das Mausefallenmuseum in Neroth gibt Einblicke in eine alte Tradition - mit Fotogalerie

Neroth (red/boß) Ein seltenes Museum befindet sich im Vulkaneifeldorf Neroth in der Verbandsgemeinde Gerolstein. Die Mausefallen-Produktion sicherte einst das Überleben der Einwohner des Dorfes

in den Notzeiten des 19. Jahrhunderts. Andere Dörfer in der Vulkan-Eifel wurden zu Auswanderer-Dörfern. Bis zu 90 Prozent dieser Dorfbewohner versuchten, ihrer bitteren Armut durch die Auswanderung, vor allem nach Amerika, zu entkommen.
Der 1802 in Neroth geborene Theodor Kläs zeigte den Nerothern, wie man auch in ihrem Dorf überleben konnte. Er hatte auf seinen Reisen durch andere Länder die Kunst des Drahtflechtens erlernt. Mausefallen wurden zunächst in Heimarbeit als Nebenerwerb hergestellt. Bald entwickelte es sich zu einem Hauptgewerbe, das sich rasch in der Region ausbreitete. Der letzte Nerother Betrieb von Josef Pfeil schloss 1979. Seine Werkstatt bildet den Kern des urigen "Mausefallenmuseums".
Neroth, das wunderschön in der Vulkaneifel gelegene Mausefallendorf, erreicht man in zehn Autominuten von Gerolstein.

Das Museum ist zwar vom 01.11. bis 31.03. geschlossen, aber für Gruppen werden nach Absprache Ausnahmen gemacht (mausefallenmuseum@neroth.de).

Vom 01.4.2017 bis 31.10 2017 ist es dann an jedem Mittwoch von 14:00 bis 16:00 Uhr und an jeden Freitag von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

www.mausefallendorf.de/museum

Rainer Nahrendorf

Fotogalerie

                          

           

      

      

Fotos Rainer Nahrendorf

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