10.01.2011
input Leserbriefe 2011
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Ironischer Leserbrief von Werner Ludgen zum Straßenzustand in Olzheim 10.01.2011 Was haben sich Gemeinden und Städte nicht alles in den letzten Jahren einfallen lassen, um am Orts– bzw. Stadteingang die Geschwindigkeit der einfahrenden Autos zu drosseln: Barken, Einbuchtungen, Schilder mit Geschwindigkeitsangaben, Blitzer und vieles mehr. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt, natürlich waren auch hohe Kosten damit verbunden. Damit ist jetzt Schluss, denn ein innovatives Konzept aus der Gemeinde Olzheim beweist: Es geht auch anders, effektiver und kostengünstiger - durch Löcher! Ja, liebe Leser, Sie lesen richtig: Löcher, mit einem Durchmesser von fast einem Meter und einer Tiefe von 10 Zentimetern lassen jeden Autofahrer automatisch in den ersten Gang zurückschalten. Sollte dennoch einer es wagen, schneller zu fahren als 20 Stundenkilometer, dann sollte er möglichst schnell seine Vertragswerkstatt aufsuchen und gewisse wichtige Teile seines Autos überprüfen lassen. Natürlich können die schon länger vorhandenen Löcher auch für andere Dinge sinnvoll genutzt werden. So denkt man in der Ortsgemeinde bereits darüber nach, die Eingangstraße im Bereich Rasthof bis Ortsmitte für einige Stunden am Tag zu sperren, um den Kindern aus Olzheim und Umgebung die Möglichkeit zu geben, hier wieder mal mit „ Klickern „ ( hochdeutsch: mit Murmeln) zu werfen. Eine weitere tolle und sinnvolle Verwendung der vorhandenen Riesenkrater: Slalomfahren! Für Radfahrer besteht die Möglichkeit, ihre Mountainbikes zu testen und wie zu erfahren war, will der RSC Prüm demnächst hier sein erstes Mountainbike-Rennen austragen. Bleibt nur zu hoffen, dass niemand von unseren Politikern bzw. Fachleuten auf die unvernünftige Idee kommt, diesen Zustand zu beheben und eventuell die vorhandenen „ Krater" dauerhaft zu befüllen! Also: Auf nach Olzheim und viel Spaß bei der Fahrt auf der „ Kraterstrecke „ ! |