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03.07.2020

Elon Musk plant dezentrale Produktionsanlagen zur Herstellung von Corona-Impfstoff bei TESLA in Prüm - mit Stellungnahmen

Prüm/D - Palo Alto/USA (boß) TESLA mischt mit. Nach Elektorauto und Weltraum widmet sich der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk zukünftig auch dem Corona-Impfstoff.

Wie n-tv Wirtschaft berichtet (Banner rechte Spalte – unten), will er für die deutsche Biotech-Firma Curevac sogenannte Minifabriken bauen, die schnell riesige Mengeneines Corona-Impfstoffs herstellen könnten. Der Elektroauto-Hersteller TESLA baut als Nebenprodukt RNA-Minifabriken für Curevac und möglicherweise andere, erklärte Musk auf Twitter. Und jetzt kommt die Eifelstadt Prüm ins Spiel. Dies geschieht bei der deutschen Tochter Tesla Grohmann Automation GmbH, die am Stadtrand eine Produktionsstätte unterhält.
Weitere Stellungnahmen, so n-tv, waren weder bei Curevac, der dort eingestiegenen Bundesregierung noch bei TESLA zu erfahren. Ein mit Curevac vertrauter Insider sagte dem Nachrichtensender, die TESLA-Tochter und Curevac arbeiteten schon seit einer Weile an den RNA-Druckern. Diese Produktionseinheit zur Herstellung von Boten-RNA, auf denen die Impfstoffe von Curevac basieren, soll etwa eine schnelle Lieferung vor Ort in Regionen ermöglichen, in denen eine Epidemie ausbricht. Sollte das Tübinger Unternehmen mit seinem Coronavirus-Impfstoffkandidaten erfolgreich sein und eine Zulassung erhalten, verfügen sie bereits über Produktionsstätten mit behördlicher Zulassung in Deutschland, die Hunderte Millionen Dosen produzieren könnten.
Dies wäre für den Standort Prüm eine neue Chance für eine Betriebserweiterung und mehr Arbeitsplätze.
Bei den örtlichen Behörden ist diesbezüglich bisher noch nichts bekannt.


Haupteingang zum TESLA-Verwaltungsgebäude in Prüm

Dazu der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder:
"Sollte die Berichterstattung zutreffen, wäre das eine gute Nachricht. Das zeigt die hohe Zuverlässigkeit und Kompetenz, mit der bei der Tesla Grohmann Automation GmbH in Prüm gearbeitet wird. Eine solche Kooperation zwischen Curevac und Tesla in Prüm würde ich im Sinne der Impfstoffproduktion als auch im Sinne der Standortentwicklung in Prüm sehr begrüßen."

Der Landtagsabgeordnete Nico Steinbach teilt mit:
"Leider liegen mir zum jetzigen Zeitpunkt keine weitergehenden Informationen vor. Sollte diese Ankündigung jedoch zur Realität werden, wäre dies für die Stadt Prüm und den ganzen Eifelkreis eine hervorragende Entwicklung."

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