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29.06.2020

Joachim Streit unter freiem Himmel zum Spitzenkandidaten der FW gewählt - Jakob Streit Direktkandidat für den Wahlkreis Bitburg - mit Kommentar

Bitburg (red/boß) Auf dem bundesweit ersten Open-Air-Parteitag hat die Partei FREIE WÄHLER am Samstag in Bitburg den Landrat des Eifelkreises Joachim Streit einstimmig zum Spitzenkandidaten

für die Landtagswahl 2021 gewählt. Dieser führt damit eine erstmalig aufgestellte Landesliste der Landesvereinigung FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz mit insgesamt 61 Kandidatinnen und Kandidaten an.
In seiner Antrittsrede macht Streit klar, was er anders als die derzeit regierenden Politiker machen will: „Politik machen Politiker nicht für sich, sondern Politik wird für die Menschen gemacht. Ich spreche die Sprache der Menschen und ich will alle Menschen in Rheinland-Pfalz ansprechen. Sie sollen nochmal Politiker hören, deren Worte und deren Sinn sie verstehen.“
Der Landesvorsitzende Stephan Wefelscheid folgt Streit auf Platz 2 der Liste und macht klar, warum gerade FREIE WÄHLER jetzt die richtige Wahl sind: „Jetzt in der Corona-Krise zeigt sich, welche große Bedeutung die Kommunen haben. Es hat sich gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Kommune funktioniert. Das hat bei den Menschen bewirkt zu sagen: Wir müssen darauf achten was hier vor Ort passiert! Und da sind gerade wir FREIE WÄHLER im Parteienspektrum der Vollsortimenter für dieses Angebot.“
Ihre Schwerpunkte für die künftige Politik legen FREIE WÄHLER auch vor: Wohnortnahe medizinische Versorgung, Ausbau von Schulen und Kitas, Digitalisierung und verbesserte finanzielle Ausstattung der Kommunen sowie ein 365-Euro-Ticket für das ganze Land. „Wir haben zurzeit die Erosion der alten Volksparteien“ sagt Streit. „Es fehlt in der politischen Mitte eine Gruppierung, die den Menschen eine Heimat gibt. Und das wollen wir FREIE WÄHLER sein.“
In den Wahlkampf ziehen wird Joachim Streit übrigens mit einem zum Wahlkampfmobil umgebauten alten Feuerwehrfahrzeug, das von den Parteitagsteilnehmern gleich zum „Streitwagen“ ernannt wurde.

                     
Fotos FW: Die Direktkandidaten       Familie Streit jubelt um die Wette

FREIE WÄHLER nominierten Jakob Streit (21), Sohn des Spitzenkandidaten Joachim Streit, als Direktkandidaten für den Wahlkreis Bitburg und Edgar Comes (55), Ortsbürgermeister von Pickließem, als Ersatzkandidat.

„Als Vater bin ich schon sehr stolz, dass mein Sohn bereit ist diesen Weg zu gehen und Verantwortung für seine Heimat, seine Generation und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen. Und ich hoffe, dass er daran genauso viel Freude findet, wie ich es in all den Jahren tun durfte und auch jetzt wieder tue", sagte Joachim Streit.

Quelle: Presse FREIE WÄHLER


INPUT
Taktisch kluger Schachzug
Falls die FREIEN WÄHLER mit Landrat Joachim Streit als Spitzenkandidat bei der rheinland-pfälzischen Landtagswahl diesmal die 5%-Hürde überspringen, gilt sein Platz im Mainzer Landtag als sicher. Bei einer eventuellen Regierungsbeteiligung der FW ist er wohl auch für einen Ministerposten gesetzt. Für das Direktmandat im Wahlkreis Bitburg wäre es trotz guter Erfolge bei den früheren Bürgermeister- und Landratswahlen für Joachim Streit etwas schwieriger. Denn hier hatte bereits der SPD-Mann Nico Steinbach bei der letzten Landtagswahl das Direktmandat gewonnen. Und auch der Neue für die CDU, Michael Ludwig, ist nicht aussichtslos. Aus diesem Grund hat der Taktiker Joachim Streit einmal seinen Sohn Jakob vorgeschickt, obwohl dieser kommunalpolitisch noch ein unbeschriebenes Blatt ist. Somit wird Joachim Streit in seinem Heimatkreis keine Federn lassen müssen, und kann in aller Ruhe die örtlichen Gegebenheiten analysieren. Und seinem Sohn bietet sich die Gelegenheit, bekannt zu werden und - wie seine Mutter im Bitburger Stadtrat - seine kommunalpolitische Karriere vorzubereiten.

Heinz-Günter Boßmann

 

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