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20.05.2020

Bundespolizei zieht Bilanz der Grenzkontrollen zu Luxemburg und Frankreich - 450 Straftaten festgestellt

Koblenz/Trier (red/boß)) Seit dem 16. März 2020 führte die Bundespolizei auf Weisung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat grenzpolizeiliche Einreisekontrollen - auch an den Grenzen

zu Frankreich und Luxemburg - durch. Ziel der Grenzkontrollen war es, die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. "Die grenzpolizeilichen Maßnahmen dienten daher dem Schutz der Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenzen. Dieses Ziel haben wir erreicht", so der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz.

Die Bundespolizei konnte am 16. Mai 2020 ihre stationären Kontrollen im Grenzraum zu Frankreich und Luxemburg aufheben. Bis zu diesem Zeitpunkt kontrollierte die Bundespolizeidirektion Koblenz in ihrem Zuständigkeitsbereich knapp eine Million Reisende und musste mehr als 37.000 Personen an den Grenzen abweisen. Dabei stellte die Bundespolizei mehr als 450 Straftaten fest, wobei es sich hauptsächlich um Aufenthalts-, Drogen- und Straßenverkehrsdelikte handelte. 560 Personen hatten eine Fahndungsnotierung.

Davon wurden 119 Personen mit einem aktuellen Haftbefehl gesucht und von der Bundespolizei verhaftet. Sie hatten teilweise mehrjährige Haftstrafen zu verbüßen. Außergewöhnlich war die Festnahme zweier Hundehändler, die 4-8 Wochen alte Zwergspitzwelpen nach Deutschland einschmuggeln wollten, um diese hier zu verkaufen. Ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgte ein Personalausweis, der bereits im April 1995 abgelaufen und damit schon seit über 25 Jahren ungültig war.

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