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09.07.2020

Leserservice: Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale geben im Corona-Zeitalter Tipps zur Kampagne "Sicher - Fahr ich Rad"

Endlich ist der Frühling da. Die perfekte Gelegenheit für eine Fahrradtour durch die blühende Natur. Um die Infektionsgefahr durch das Corona-Virus gering zu halten, sollten Fahrten in der Gruppe gemieden

und Sicherheitsabstände eingehalten werden. Um sicher am Ziel anzukommen, geben Polizei und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Tipps zum Thema Fahrradsicherheit.
Ob Fahrrad oder Pedelec - für jeden Zweck und jede Generation gibt es den passenden Drahtesel, um damit mobil zu sein. Doch gerade Seniorinnen und Senioren erleben zunehmend Veränderungen in ihrer Leistungsfähigkeit.
Die Polizei Rheinland-Pfalz möchte mit der Kampagne "Sicher - Fahr ich Rad" die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren. Um die Anzahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Senioren zu reduzieren und die Unfallfolgen zu mindern, weist die Polizei auf ein sicherheitsbewusstes Verkehrsverhalten, Rücksichtnahme, Verständnis und Respekt von und gegenüber Radfahrern hin.
Die Anzahl der Pedelecs steigt, denn sie sind eine interessante Alternative zum herkömmlichen Fahrrad. Für ältere Verkehrsteilnehmer bieten Pedelecs eine "neu gewonnene Mobilität", da ein spezieller Elektromotor beim Treten unterstützt.
Da Zweiradfahrer keinen Airbag und keine Knautschzone haben, gehören sie zu den "schwächeren" Verkehrsteilnehmern.

Die Polizei Rheinland-Pfalz empfiehlt:
   - Um die Infektionsgefahr durch das Corona-Virus gering zu halten, meiden Sie Fahrten in der Gruppe.
   - Halten Sie sich bei Pausen nicht in Personengruppen auf und halten Mindestabstände zu anderen ein.
   - Achten Sie auf ein verkehrssicheres Zweirad.
   - Tragen Sie gut sichtbare Kleidung und achten Sie auf eine funktionstüchtige Beleuchtungseinrichtung.
   - Tragen Sie einen geeigneten Helm, um Ihren Kopf vor schweren Verletzungen zu schützen.
   - Fahren Sie vorausschauend, seien Sie stets bremsbereit und beachten Sie den toten Winkel beim Abbiegen von Fahrzeugen.
   - Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme von Medikamenten, die die Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen könnten.
   - Schließen Sie Ihr Fahrrad stets mit einer geeigneten Fahrradsicherung an einem festen Gegenstand an - auch in Fahrradabstellräumen.
   - Nur besonders massive Bügel- oder Panzerkabelschlösser sind tatsächlich geeignet.

Die Verbraucherzentrale rät, teure Räder zu versichern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: In der Hausratversicherung kann das Rad auch gegen Diebstahl außerhalb der eigenen vier Wände abgesichert werden. Wer keine Hausratversicherung hat oder umfangreichere Leistungen möchte, fährt mit einer speziellen Fahrradversicherung besser.
Gute Spezialversicherungen bieten oft einen wesentlich umfassenderen Schutz, als die klassische Hausratversicherung. Bei diesen Policen sind auch einfacher Diebstahl, Vandalismus, Unfall- oder Elektronikschäden mit abgesichert. Diese Schäden sind wesentlich häufiger als etwa der Einbruchdiebstahl aus einem Fahrradkeller. Wem der Schutz durch die Hausratversicherung genügt, der sollte sich lediglich vergewissern, dass seine Police die entsprechenden Klauseln zum Fahrrad beinhaltet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.polizei.rlp.de.
Informationen zur Fahrradversicherung bietet die Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/fahrrad-versicherungen
Wer "fit mit dem Fahrrad" sein möchte, sollte an einem Fahrradtraining teilnehmen, das von verschiedenen Organisationen angeboten wird.

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