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28.07.2020

Aktualisiert: Das DRK stellt mit Menüservice unter strengen Hygieneregeln die Versorgung im Eifelkreis sicher

Bitburg-Prüm (red/boß) Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus. Laut dem Robert-Koch-Institut nimmt die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter

und bestehenden Vorerkrankungen zu. „Unsere gesellschaftliche Verantwortung als Wohlfahrtsverband ist es, den Menschen auch in dieser für uns alle herausfordernden Situation zu helfen und beispielweise mit Mittagessen zu versorgen“, erklärt Rainer Hoffmann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Bitburg-Prüm.
In einem sogenannten Wochen-Menüpaket sind sieben tiefkühlgekühlte Gerichte zusammengestellt. Das Menüangebot ist so gestaltet, dass der Kunde diverse Kostformen oder Unverträglichkeiten bei der individuellen Zusammenstellung berücksichtigen kann.
Geliefert wird das Menüpaket einmal wöchentlich. Zur gewünschten Zeit wird das Menü vom Kunden zu Hause in der Mikrowelle oder im Backofen ganz einfach zu Ende gekocht.
„Das Angebot richtet sich vor allem an Senioren, denen aus gesundheitlichen Gründen empfohlen wird, in der aktuellen Situation den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden. Für die größtmögliche Sicherheit unserer Kunden und der Menükuriere bei der Lieferung gibt es klare Verhaltensregeln und strenge Hygienevorschriften, deren Einhaltung genau kontrolliert wird. Unter anderem hat dabei die Übergabe der Menüs ohne direkten Kontakt zum Kunden absolute Priorität“, ergänzt Ute Merz, die zuständige Mitarbeiterin beim Roten Kreuz in Bitburg. Allerdings ist zu beobachten, dass Empfänger die Menüs an der Haustüre teilweise persönlich ohne Mundschutz und ohne Sicherheitsabstand entgegennehmen.

Eine diesbezügliche Nachfrage beim DRK ergab: "Die Übergabe der Menüpakete erfolgt nach den bekannten Hygienevorschriften. Unsere Menükuriere tragen einen Mund-Nase-Schutz, desinfizieren sich vor und nach der Übergabe ihre Hände und sind angewiesen, die Menüs möglichst kontaktlos und unter Einhaltung des Mindestabstandes zu übergeben. Für die Empfänger der Menüs gelten selbstverständlich die gleichen Hygienevorschriften", so Merz abschließend.

Nähere Informationen gibt Ute Merz beim DRK-Service- & Beratungsbüro IDEE
unter der Telefon-Nummer: 06561-6020-35.  


Foto Ulrike Haab (v.l.): Ute Merz, Andrea Becker und Mary Fischer vom DRK präsentieren die Menüs à la carte

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