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15.03.2020

VRT will Mobilität so weit wie möglich aufrechterhalten

Bitburg-Prüm (red/boß) Durch die am Freitagnachmittag getroffene Entscheidung der Landesregierung, die Schulen und Kindergärten ab Montag landesweit zu schließen, hatte sich der Verkehrsverbund Region Trier (VRT)

gemeinsam mit den Kreisen, der Stadt Trier und den Verkehrsunternehmen auf die einheitliche Vorgehensweise geeinigt, ab Montag auf den Ferienfahrplan umzustellen. Damit sollte sichergestellt werden, dass auch durch vermehrte krankheitsbedingte Ausfälle beim Fahrpersonal ein zwar ausgedünntes, aber verlässliches Grundangebot garantiert werden kann.
Infolge der Corona Diskussion haben bereits einige Verkehrsunternehmen einen erhöhten Krankenstand zu verzeichnen bzw. verzichten aufgrund ihrer Fürsorgepflicht auf den Einsatz älterer Busfahrer. Daher muss jedes Verkehrsunternehmen zur Zeit täglich prüfen, inwieweit der reguläre Fahrplan aufrechterhalten werden kann.
Am Freitagabend kam dann die Mitteilung, dass Notgruppen in Schulen und Kitas eingerichtet werden und dass angesetzte Abiturprüfungen doch stattfinden sollen, dazu.
Die erneute Umstellung auf den regulären Fahrplan ist jedoch am Freitagabend für viele Verkehrsunternehmen nicht mehr umsetzbar gewesen, da die Fahr- und Umlaufplanung zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen war. Eine Umstellung der Fahrpläne bedeutet aufwendige Änderungen im Betriebsablauf, die an alle Fahrer kommuniziert und in die Bordcomputer eingespielt werden müssen. Daher fährt ein Teil der Verkehrsunternehmen am Montag im VRT den Ferienfahrplan.
"Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die VRT Internetseite

https://www.vrt-info.de/news/neueste-entwicklung-zum-thema-oepnv-und-corona-virus,

ob Ihre Linie vor Ort betroffen ist. Bitte beachten Sie, dass kurzfristige Fahrplanänderungen nicht in die VRT Fahrplanauskunft eingearbeitet werden können. Falls der Ferienplan für Ihren Ort gilt, geben Sie bitte in der Fahrplanauskunft einen Ferientag ein, beispielsweise der 14.3.2020," so ein Sprecher der Kreisverwaltung.
Für den VRT hat es höchste Priorat, die Mobilität so weit wie möglich aufrecht zu erhalten. Der VRT bittet in dieser außergewöhnlichen Situation alle Kunden um Verständnis.

Presse KV Bitburg-Prüm

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