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14.08.2019

Serie "Die schönsten Radtouren der Eifel" - diesmal "Die Erlebnisroute - Von der Kasselburg zur Birgeler Mühle" von Rainer Nahrendorf - mit Fotogalerie

Pelm - Birgel (rn/boß) Die Route kann in zwei Varianten mit Abstechern nach Hillesheim und zur Papenkaule gefahren werden. Wenn Sie die Flugschau im Adler- und Wolfspark auf der Kasselburg besuchen und/oder

an der Mühlenführung teilnehmen wollen, sollten Sie sich einen ganzen Tag Zeit nehmen. Verzichten Sie auf diese Erlebnisse, schaffen Sie die etwas über 32 km lange Strecke - hin und zurück - bequem in einem halben Tag. Die Tour führt über den gut ausgebauten Kyllradweg und verkehrsarme Straßen.

Die Varianten:

Die Variante 1 ist eine Familientour. Sie ist auch für ältere Kinder geeignet. Es gibt nur jeweils eine starke Steigung auf dem Hin- und Rückweg. Seien Sie besonders vorsichtig beim Überqueren der viel und schnell befahrenen L 29 hinter Dohm-Lommersdorf und der B 421 nach Hillesheim.
Sie fahren mit ihrem PKW bis zum Parkplatz hinter dem Lokschuppen in Gerolstein ( https://www.lokschuppengerolstein.de/) auf den Kyllradweg, kurz vor dem Rhein-Kalk Akdolit Werk. Bei einer Startzeit vom Parkplatz um 9:30 Uhr können Sie an der Mühlenführung in Birgel (https://www.youtube.com/watch?v=aX79kTSf0N4) teilnehmen (Beginn: 11:30, Dauer: 1 Stunde, 15 Minuten : Preis Erwachsene 9 Euro, Kinder bis 14 Jahre 5,50 Familienkarte 21,50 ), eine verkürzte Mittagspause machen, zu ihrem Startort zurückradeln, die Räder aufladen und mit dem PKW die steile Serpentinenstraße von Pelm zu den Parkplätzen vor dem Adler- und Wolfspark hochfahren. Die Zeit reicht gerade noch, um die Nachmittagsflugschau zu besuchen (https://www.youtube.com/watch?v=hqL_TGuP8jA). Sie beginnt um 15:00 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, Kinder 5,50, Familientageskarte (eigene Kinder unter 16 Jahren) 29 Euro.
Hier ist auch der Geier Georg zu Hause, dessen abenteuerliche Flucht der Autor in einem Buch beschrieben hat (https://eifelon.de/region/naturbuecher-geier-georg-auf-der-flucht-und-wanderungen-im-siebengebirge.html).Wenn ihre Kinder nach dem Mühlen- und Greifvogel-Erlebnis noch einen wirklich tollen Spielplatz besuchen möchten, kurz vor der Kyll am Kasselburger Weg, am Fuß der Serpentinenstraße, liegt einer.

Die Route: Sie folgen auf dem Kyllradweg immer den Radwegschildern „Jünkerath“ oder „Birgel“. Er ist so gut beschildert, dass Sie nicht vom Wege abkommen können. Wenn Sie das 250 Einwohner zählende schöne Dorf Bolsdorf erreichen, schauen Sie das alte Backhaus an und besuchen jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat das Kleine Museum . Es ist von 14 - 17 Uhr geöffnet. Der Einritt ist frei. Sie können in dem Museum sehen, wie man früher in Bolsdorf gelebt hat.
Bevor Sie die nun kommende starke Steigung aus dem Dorf heraus fahren, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen Abstecher in die Eifeler Krimihaupststadt Hillesheim mit ihrer sehenswerten alten Stadtmauer machen wollen. Hin durch das „Naherholungsgebiet Bolsdorfer Tälchen“ und zurück über die Höhe zum Radweg wären dies 5 Km zusätzlich. Bevor Sie nach Birgel kommen, passieren Sie einen Feldstreifen mit den schönsten Wiesenblumen und eine Weide, auf der Alpakas grasen und sich wälzen. Lamas und Alpakas, diese kleinen Andenkamele, begegnen dem Radler auf immer mehr Touren.
Wenn Sie nicht am Ende der Tour zum Spielplatz fahren, nehmen Sie doch für 45 Minuten noch einmal die Räder vom Träger und fahren die K 33 dreihundert Meter in Richtung Gerolstein (nicht die Serpentinenstraße nach Pelm zurück ) und machen einen Abstecher zum Juddekirchhof und zur Papenkaule.

Die Variante 2 ist die sportliche Tour, die für Kinder nicht geeignete Variante. Sie starten von den Parkplätzen am Adler- und Wolfspark und fahren links auf die steil bergab führende Serpentinenstraße nach Pelm. Intakte starke Bremsen sind unerlässlich. Fahren Sie langsam und äußerst vorsichtig. Die Haarnadelkurven sind gefährlich. Mit Kindern sollten Sie diese Strecke wirklich nicht fahren. Die Tour verläuft so wie die Variante 1, bis Sie auf dem Rückweg Bewingen erreichen. Nun fahren Sie nicht auf den Radweg, sondern sie wählen die bergan führende Straße, die L 29, und biegen dann links auf die Straße zum Adler-und Wolfspark ab. Eigentlich kostet diese Bergfahrt nicht so viel Kraft, dass Sie keine Reserven mehr zum Besuch des Juddefriedhofs und der Papenkaule haben, bevor Sie zu ihrem Parkplatz zurückfahren. Nur für einen Besuch der Flugschau wird es dann zu knapp.

Rainer Nahrendorf

Fotogalerie von Rainer Nahrendorf

         
Altes Backhaus     Kleines Museum            Lama-Wiese

       
Blühstreifen                Birgeler Mühle 

  
Juddekirchhof              Papenkaule


 

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