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08.07.2019

Bund fördert Krankenhäuser in Bitburg und Prüm mit je 400.000 Euro

Berlin/Bitburg/Prüm (red/boß) Das ist eine gute Nachricht aus Berlin. Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen, zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt, werden ab nächstem Jahr

mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Das teilte soeben der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder aus Arzfeld in einer Eilmeldung mit.
Zu den etwa 120 bundesweit geförderten Krankenhäusern zählen auch das das Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg sowie das St. Joseph Krankenhaus in Prüm. "Eine ausreichende Versorgung mit Krankenhäusern ist für ländliche Regionen essentiell. Denn insbesondere in gesundheitlichen Notlagen ist der Weg in die nächste größere Stadt oftmals zu weit. Die Initiative von Jens Spahn, ausgewählte Krankenhäuser in ländlichen Regionen künftig mit 400.000 Euro zu bezuschussen, ist der richtige Weg und Gold wert. Das ist konkrete Hilfe für eine bessere Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und ein enorm wichtiger Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse“, so Schnieder abschließend.
Hintergrund
Die Krankenkassen stellen für die Umsetzung künftig 50 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich nun auf eine Liste der Krankenhäuser verständigt, die die Förderung erstmals ab kommendem Jahr erhalten können. Die Liste der betreffenden Krankenhäuser wird jährlich aktualisiert. Die Krankenhäuser müssen die Voraussetzungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für einen Sicherstellungszuschlag erfüllen  - unter anderem Bevölkerungsdichte unter 100 Einwohner - sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe vorhalten. Um die zusätzliche Förderung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser, anders als beim Sicherstellungszuschlag, kein Defizit nachweisen.

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