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08.07.2019

Serie "Die schönsten Radtouren der Eifel" - heute Rund um Schönecken - mit Fotos

Schönecken (rn/boß) Diese Tour unterscheidet sich deutlich von den Bahntrassenwegen mit ihren ganz leichten Steigungen. Sie müssen ab und zu selbst im kleinsten Gang kräftig in die Pedalen treten

und auf einigen Gefällstrecken bremsen, so stark sie können. Ein Pedelec zu fahren, macht die Tour um vieles leichter. Für Kinder ist diese Tour nicht geeignet.
Sie starten am „Wanderparkplatz Schönecker Schweiz“. Er liegt am Ortseingang von Schönecken. Dort studieren Sie zunächst die zahlreichen Informationstafeln und schauen sich insbesondere den Panoramarundweg um Schönecken näher an. Über diesen Weg radeln Sie auf dem Rückweg nach Schönecken zurück.
Egal, zu welcher Jahreszeit Sie die Tour machen, brechen Sie nicht zu früh auf, denn in dem Tal bleibt es morgens kälter. Wenn Sie für ihre Tour einen Tag im März und April wählen, wird Sie Knoblauchgeruch empfangen. Das Tal ist voller Bärlauch. Sie dürfen ihn für den Eigenverbrauch pflücken.
Die Wegbeschaffenheit wechselt zwischen mit feinkörnigem Kalkkies durchsetztem Sand, asphaltierten Wald- und Feldwegen und verkehrsarmen Straßen. Auf diesen fahren Sie bitte ganz am Rand oder tragen eine Warnweste, denn nicht jeder Autofahrer fährt langsam und vorsichtig.
Sie folgen nach dem Start am Wanderparkplatz zunächst den Radwegschildern 5,4 km nach Rommersheim. Der Weg begleitet zuerst den Schalkenbach, dann  den Kupferbach. Ihn fahren Sie 3,7 km, bis der Weg nach links abbiegt. An der rechten Seite stehen Schautafeln über Bienen. Jetzt geht es zum ersten Mal leicht bergan. Der Weg ist nach wenigen Metern asphaltiert. Der Asphaltweg mündet auf die Straße nach Fleringen. Sie biegen rechts ab und fahren bergan am ehemaligen Kalkofen mit seiner Schautafel und an einem links liegenden kleinem Teich vorbei. In Fleringen verlassen Sie hinter der Kirche Sankt Lucas die K 170 und biegen rechts in die Brunnenstraße ab. Diese fahren Sie durch Fleringen hindurch. Sie ist bald für KFZ gesperrt, führt bergan, entlang der Felder, auf denen das Felsenfest stattfindet, am Zingsfeldhof vorbei.
Auf der Bergkuppe steht ein Wanderweg-Hinweisschild. Sie folgen nicht dem Wegweiser zur Krausbuche, sondern biegen links in Richtung Walbert ab. Der Weg führt in eine Talebene, links nach Wallersheim und rechts zum Steinbruch der Reichle Dolomitsteinwerk GmbH. Hier können Sie sehen, wie ein Berg aus der Landschaft verschwindet. Passieren Sie den Steinbruch behutsam. Der Belag ist hier rutschig. Der Weg ist jetzt ungefähr einen Kilometer lang nicht der beste. Wenn es dann wieder bergan geht, ist er aber asphaltiert. An der großen Linde mit der Bank und dem Kreuz sehen Sie Oberhersdorf vor sich liegen. Sie biegen jedoch rechts in den geteerten Feldweg ein. Er führt Sie nach Niederhersdorf. Der Feldweg schlängelt sich über die Höhe nach Schönecken, Sie biegen jedoch links ab und folgen dem Wanderschild „Kirche und Burghaus“. Im Ort fahren Sie auf der Altburgstraße am Kriegerdenkmal rechts auf die Hauptstraße L 16 an Bauer Bernis Milchautomat vorbei, bis sie die L 10 und das Straßenhinweisschild „Seiwerath 3 km“ erreichen. Sie biegen zunächst links auf die Straße nach Mürlenbach und nach wenigen hundert Metern rechts nach Seiwerath ab. Es geht immer leicht bergan. Jetzt folgt ein schöner Panoramablick nach dem anderen.
Sie erreichen den Ortseingang von Seiwerath und fahren schräg links gegenüber in den geteerten Feldweg zu den Windrädern. Es geht weiter leicht bergan am Irsfelder Hof vorbei. Unten im Tal liegen Wetteldorf und Schönecken mit der Burgruine. An der Schutzhütte fahren Sie rechts talwärts. Jetzt kommt der erste Test für die Güte ihrer Bremsen. Es geht abwärts und abwärts am Feriendorf Reinskopf und dem ehemaligen Schwimmbad vorbei die Straße „In der Treft“ hinunter.  Wenn Sie jetzt die Straße nach Seiwerath queren, fahren Sie direkt gegenüber in die Straße „Auf dem Hostert“.
Sie können nun links an dem Parkplatz für Wohnmobile und andere KfZ vorbei über die Alte Bitburger Straße, Teichstraße, Lindenstraße zum Wanderparkplatz zurückfahren. Sie können aber auch die Herausforderung annehmen und zur Burgruine hinauffahren. Die Burg wird zwar noch bis in das Jahr 2020 hinein saniert, aber Sie haben von dort oben einen herrlichen Blick auf Schönecken und Wetteldorf. Im Sommer jagen Mauersegler über Ihnen durch die Luft.

Sie schieben einige Meter die Einbahnstraße Hühnerbach hinauf, kreuzen die L 16 , fahren an der Schule vorbei in die Graf-Hartard-Straße und dann in die Von-Hersel-Straße, bis rechts der Burgweg abbiegt. Es geht steil bergan. Schalten Sie bitte jetzt in ihren kleinsten Gang und auf dem Pedelec in die höchste Unterstützungsstufe. Wenn der Teerbelag endet, steigen Sie bitte ab und gehen die wenigen Meter bis zu Burgruine zu Fuß.
Bei der Abfahrt vom Burgberg seien Sie vorsichtig. Es geht steil bergab. Wenn Sie ihren Bremsen nicht trauen, steigen Sie besser vom Rad. Sobald Sie die Von Hersel-Straße erreichen, fahren Sie nach rechts und folgen ihr über die Straße „Unter der Pfordt“ und die Lindenstraße am Floss Holzbau vorbei bis zum Wanderparkplatz.

Mittelschwere Halbtagestour durch die Schönecker Schweiz und über die Irsfelder Höhe, durch Wandergebiete mit spektakulären Panoramablicken und sportlichen Herausforderungen (https://www.youtube.com/watch?v=dXCtx6w_Svg )
https://www.schoenecken.com/HTML/botanik.htm

Autor: Rainer Nahrendorf

Aus Sie können gerne Ihre Lieblingsstrecke mit ein paar Fotos einreichen an input-presse@t-online.de - unter den Einsendern werden Bücher verlost.

Fotogalerie von Rainer Nahrendorf

       
        Blick von der Burg mit Mauerseglern

                
Hinweisschilder                 Wanderplan                      Linde und Kreuz                      

     
Meyers Ruh,               Kornblumenwiese vor   Burg "Clara Costa"
Schönecker Schweiz    Rommersheim             vor der Renovierung

 

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