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11.02.2019

Modellprojekt "Gemeindeschwester plus" wird im Eifelkreis Bitburg-Prüm für zwei Jahre fortgesetzt

Bitburg-Prüm (red/boß) Es ist schon viele Jahrzehnte her, dass die sogenannten Gemeindeschwestern - beispielsweise Schwester Gertrud im Raum Waxweiler - über die Dörfer zogen und alte oder

kranke Menschen und ihre Familien unterstützten. Das aktuelle und sehr erfolgreiche Modellprojekt "Gemeindeschwester plus" ist am 31.12.2018 ausgelaufen. Nun hat das zuständige Ministerium mitgeteilt, dass eine Verlängerung des Projektes für weitere zwei Jahre vorgesehen ist.
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm werden zwei Gemeindeschwestern plus eingesetzt. Die Einstellung erfolgt im Rahmen einer Vollzeit-/ Teilzeitbeschäftigung beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Bitburg-Prüm e. V. Anstellungsort wird der Pflegestützpunkt in Bitburg sein. Bei den Verbandsgemeindeverwaltungen Arzfeld  und Prüm ist der Pflegestützpunkt in Prüm der Anstellungsort.
Wirkungsbereich ist schwerpunktmäßig das Gebiet des Pflegestützpunktes, dem die Gemeindeschwester zugeordnet ist. Das Folgeprojekt Gemeindeschwester plus ist zunächst auf die Dauer bis zum 31.12.2020 ausgelegt.
Die Gemeindeschwester plus leistet mit einem präventiven Hausbesuch ein Angebot für hochbetagte Menschen, die keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Sie soll eine der kommunalen Ansprechpartnerinnen für ältere Bürgerinnen und Bürger sein und im Gespräch Wünsche, Sorgen und Bedarfe der Seniorinnen und Senioren ermitteln. Das Modellprojekt schließt eine Lücke der Unterstützung und Beratung, die von den Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen und in der Pflege so nicht geschlossen werden kann.
Die offizielle Vertragsunterzeichnung zwischen dem Eifelkreis und den Anstellungsträgern findet am Donnerstag, 14. Februar, in Bitburg statt.

Presse KV Eifelkreis

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