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03.12.2018

Erfolgreiches Abschlusskonzert der 6. MozartWochenEifel im CUBE 521 Marnach - mit Festivalbilanz

Marnach/Lux. (SK). Mit gleich zwei Professoren, einem jungen, frischen und hochtalentiertem Orchester, einem begeisterten Publikum und der sichtlich gerührten Gastgeberin Odile Simon gingen

im luxemburgischen Kulturzentrum CUBE 521 die MozartWochenEifel 2018 zu Ende.
Damit sich die Wehmut über den bevorstehenden Abschied nicht ganz so breit macht, glänzten die Vollblutmusiker/innen der „Jungen Philharmonie der Ukraine“ aus der ehemaligen habsburgischen Kulturmetropole Lemberg noch einmal ganz besonders mit Mozarts Meisterwerken. Im zehnten Jahr der erfolgreichen Kooperation mit dem „Centre Culturelle à Marnach“ entlockte der langjährige Gastdirigent Prof. Georg Mais den dynamischen Konzertmusiker/innen sprichwörtlich alles, was sie zu bieten haben. Mit der Ouvertüre des Mozart-Singspiels „Der Schauspieldirektor“ KV 486 wurde das Publikum gleich zu Beginn in den Bann gezogen. Felix Löffler, heute Professor an der Musikhochschule in Mainz, interpretierte das wunderbare Klarinetten-Konzert A-Dur KV 622 mit Knowhow und vollstem körperlichen Einsatz.
Nach der Pause ging’s dann weiter mit Mozarts meisterhafter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550. Das Werk - Höhepunkt des musikalischen Schaffens Mozarts - war heuer auch der krönende Abschluss des Festivals. Großer Beifall war nach der Zugabe der Dank an Maestro Mais und die jungen, hochtalentierten 38 Künstler/innen aus dem ukrainischen Lemberg, die sicherlich noch eine große Karriere vor sich haben und erstklassige Botschafter/innen ihres Heimatlandes sind…

Positive Festivalbilanz
Rund 2.800 Gäste aus der Großregion haben die hochkarätige Musikauswahl, die vom Kammerkonzert bis hin zum großen Orchesterkonzert reichte, begeistert genossen. Die zwölf Konzertevents - unter anderem auch beim gefeierten Opening mit dem Kammerchor Westeifel und der Jungen Philharmonie Bonn unter Leitung von Regionalkantor Christoph Schömig, der den Abend im Cube 521 auch sichtlich genoss – standen alle im Rahmen der Wiener Klassik. Auch das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim und die Junge Philharmonie Lemberg – jeweils unter Leitung ihres Gastdirigenten Prof. Georg Mais – haben in den vergangenen fünf Wochen ihre Visitenkarten beim Festival hinterlassen und dazu beigetragen, dass die Besucherzahlen trotz kleinerer Festspiellocations gehalten werden konnten. „Unsere Konzerte hatten durchweg eine tolle Auslastung und eine sehr positive Resonanz. Sechsmal konnten wir „ausverkauft“ vermelden“, teilten die Organisatoren um Geschäftsführer Georg Sternitzke in Prüm (Eifelkreis Bitburg-Prüm) mit. Das Festival, das es seit 2002 gibt und das in der Regel alle drei Jahre stattfindet, soll laut seinem musikalischen Leiter, Prof. Georg Mais, auch 2021 wieder an den Start gehen. Maestro Mais freut sich aktuell über: „…die Atmosphäre bei den Konzerten, die hochklassigen Musiker/innen, die Nähe zu den regionalen Organisatoren und den sehr engagierten Sponsoren sowie die Begeisterung der vielen Helfer/innen, ohne die es uns nicht gelänge, ein solches Festival für die Eifel zu realisieren.“  Die vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Reihe gehört zu den bedeutendsten Kulturevents in der Eifel. Eine Vision hat Georg Mais allerdings für die 7. Neuauflage des hochkulturellen Festivals: „Ich würde mich sehr freuen, wenn es uns 2021 gelänge, unsere leidenschaftliche konzertante Hochkultur auch über die belgische Grenze zu bringen, damit wir der Wiener Klassik auch im sogenannten Dreiländereck neues Leben einhauchen können.“

Weitere Infos zum Festival gibt’s unter www.mozartwochen-eifel.de bzw. unter Facebook „Mozart Wochen Eifel“.

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