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18.12.2017

INPUT-Award für "Wurzelschneisengraben" ging an Gartenbau Leufgen - mit Fotos

Üttfeld/Prüm/Berlin/Amel (red/kf) Von den öffentlichen Auszeichnungen war das Jahr 2017 das bisher erfolgreichste der Firma Gartenbau Leufgen in Üttfeld. Zunächst ging es im November von der Westeifel nach Berlin.

In der Bundeshauptstadt konnte Geschäftsführer Jens Leufgen für seinen Internetauftritt von MyHammer den Preis „Handwerkerseite 2017“ in der Kategorie Garten & Co. entgegennehmen.

Damit nicht genug: Von der Nachrichtenagentur INPUT-Medien gab es jetzt die begehrte Trophäe „INPUT-Award 2017“. Um das Herüberwachsen von Wurzeln von einem Waldgrundstück auf ein Nachbargrundstück zu verhindern, erfand der kreative Unternehmer Jens Leufgen den „Wurzelschneisengraben“. Im Rahmen eines Zivilverfahrens wurde der Graben nach und nach in einer Tiefe von 50 cm von vier Mitarbeitern an der Grenze zum Nachbarn angelegt. Überwachsende Wurzeln einer fünf Meter entfernten Espe, die vorher zur Nachbarseite allesamt entfernt werden mussten, können nun frühzeitig erkannt und abgeschnitten werden.
Die im Volksmund auch „Schützengraben“ genannte Erfindung wird zurzeit wegen ihrer Einmaligkeit häufig besichtigt. Es wurde bereits die Frage gestellt, ob diese Innovation in diesem Kontext zu patentieren sei.
Zweimalige Versuche, von dem Urheber dieses Falles eine Stellungnahme zu erlangen, schlugen fehl.

Jens Leufgen ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt mit seiner Familie im ostbelgischen Amel. Das Unternehmen unterhält in Üttfeld und im luxemburgischen Weiswampach zwei Gartenbaufirmen mit mittlerweile 21 Angestellten.

  
Wurzelschneisengraben hat sich bewährt


Auszeichnung in Berlin

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