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23.08.2016

Der Eifeler Schauspieler Steffen Will ist zurzeit mit Fernseh- und Filmrollen gut im Rennen

Köln/Prüm (boß) Es ist nicht so einfach, von der Schauspielerei zu leben. Das weiß keiner besser, als der Prümer Steffen Will. Zurzeit läuft’s bei ihm aber gut, wie er bei einem spontanen Besuch

in der INPUT-Redaktion verriet. Er ist seit vielen Staffeln als Kriminalobermeister Mario Korthals in der ZDF-Vorabendserie „Heldt“ als Ermittler unterwegs. Ab dem 21. September sind 18 neue Folgen der Serie mittwochs um 19.25 Uhr zu sehen.
Zudem wirkt Steffen Will auch als Hauptdarsteller in dem 15-Minunten-Kurzfilm „Zu Ihrer eigenen Sicherheit“ von Regisseur Florian Heinzen-Ziob mit, der kürzlich beim Filmfestival TRIBECA in New York Weltpremiere hatte. Mitbegründer des Festivals war 2002 Robert de Niro. Der Film lief unter 36  im Wettbewerb „Kurzfilm International“ und wurde von über 3.500 Einreichungen ausgewählt.
Bei „Zu Ihrer eigenen Sicherheit“ geht’s ganz aktuell zu. Jonas alias Steffen Will arbeitet an der Handgepäckkontrolle eines Flughafens. Er will mit aller Macht den nächsten Terror-Anschlag verhindern. Da fällt sein Verdacht auf einen moslemischen Kollegen. Ist dies für Jonas die Chance, endlich die Anerkennung zu bekommen, die er verdient…?

Steffen Wills Weg ging in seiner bisherigen Schauspielerlaufbahn nicht immer geradeaus, sondern hatte einige Umwege. Bevor er nach seiner dreijährigen Ausbildung von 2000 bis 2003 bei der Schauspielschule Arturo in Köln seine ersten Theaterbühnen-Auftritte hatte und in Fernsehrollen in der Lindenstraße, beim Tatort Münster, Mord mit Aussicht oder SOKO Köln zu sehen war, hat er das Leben auch von der anderen Seite kennengelernt: zwei FSJ-Jahre in Paris, Sport- und Französischstudium in Saarbrücken und danach ein Praktikumsjahr bei dem weltbekannten Hotel Adlon in Berlin.
Der bekennende Borussia-Mönchengladbach-Fan ist in der Prümer Oberbergstraße und Langemarkstraße aufgewachsen und hatte 1994 am Prümer Regino-Gymnasium sein Abitur gemacht. Hier bekam er in AGs die ersten Kontakte mit den Brettern, die die Welt bedeuten und schnupperte zum ersten Mal Bühnenluft. Er fand es faszinierend, in andere Rollen zu schlüpfen und Menschen zu unterhalten, verriet er im Redaktionsgespräch: „Die Kontakte zu Produktionen entstehen durch Empfehlungen, über Agenturen und Castings.“
Man hat das Gefühl, dass der Wahlkölner und Junggeselle seinem Metier treubleiben wird. Wer ihn näher kennt weiß, was Steffen sich in den Kopf gesetzt hat und was ihn begeistert, das wird er auch mit der ihm eigenen Leidenschaft weiter verfolgen.

Heinz-Günter Boßmann

       

Foto TRIBECA, New York: (v.l.) Steffen Will, Regisseur Florian Heinzen-Ziob, Kamera Enno Endlicher und Annabell Ribbe

Mehr private Fotos siehe www.pruem-aktuell.de

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