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14.10.2017

input-aktuell-Forum - Leser sagen zu wichtigen Themen ihre Meinung

Die sogenannte "Stimme des Volkes" kann in vielen gesellschaftlichen Fragen eine wichtige Orientierung nicht nur für Politiker sein. Die regionale Internet-Tageszeitung input aktuell wird an dieser Stelle

Leserbriefe zu Gegenwartsthemen - losgelöst vom jeweiligen Artikel - kompakt und übersichtlich veröffentlichen.

Aus den Leserbriefen:

14.10.2017: Ewald Hansen, Ortsbürgermeister von Reuth und Mitglied im Verbandsgemeinderat Obere Kyll zum Beschluss des Verbandsgemeinderates Obere Kyll bezüglich Dreierfusion:
"Demokratie sieht anders aus! Zu meiner Pennälerzeit habe ich mich im Griechischunterricht viel mit dem Begriff Demokratie beschäftigen müssen, die schon bei den alten Griechen ein hohes Gut darstellte.  Der Begriff beinhaltet eigentlich ein Schlagwort: Das Volk bestimmt mit! Doch wie sieht es damit an der Oberen Kyll aus? Nach dem mehrheitlichen Beschluss des Verbandsgemeinderates der VG Obere Kyll scheint in Sachen Dreierfusion mit Hillesheim und Gerolstein alles gelaufen zu sein. Vermisst habe ich in dieser Sitzung einen Vergleich der aktuellen Zahlen für eine Dreierfusion in einer Synopse mit den derzeitigen Zahlen für das noch im Mainzer Innenausschuss ruhende Fusiongesetz mit Prüm. Durch den inzwischen niedrigeren Stand der Liquiditätskredite der VG Obere Kyll dürften die Rahmenbedingungen mittlerweile erheblich günstiger sein, als bei einer Dreierfusion. Für mich war und ist unverständlich, dass sich der Dauner Landrat und die Abgeordneten des Vulkaneifelkreises Schnieder, Schmitt und Weber gegen eindeutige Voten ihrer Wähler in sieben Ortsgemeinden für die Dreierfusion einsetzen. Bürgerwille scheint also nur in Wahlzeiten ein beliebtes Thema zu sein. Danach heißt es dann: Was stört mich mein Geschwätz von gestern! Besonders bestürzt war ich in der Ratssitzung aber darüber, dass selbst einigen Ortsbürgermeisterkollegen der Wunsch und Wille derer, die sie gewählt haben, gleichgültig ist. Ohne noch einmal den aktuellen Vergleich mit einer Fusion von Obere Kyll und Prüm gesehen zu haben, leuchteten ihre Augen in "Gerolstein-Euros". Natürlich sieht die Momentaufnahme einer Dreierfusion relativ gut aus. Schaut man sich aber das vorgestellte Zahlenwerk genauer an, so muss man kein Hellseher sein, um feststellen zu können, dass eine VG-Umlage von rund 38 % in der neuen VG Gerolstein höchstens eine Momentaufnahme für ein Jahr sein dürfte. Vielleicht endet die 38 % - Phase auch schon in einem ersten Nachtragshaushalt für 2019. Ich hoffe nur, dass die Dreierfusion in den Gemeinderäten der sieben Gemeinden mit Bürgerentscheiden für Prüm keine Zustimmung findet. Vielleicht gelingt dann auch der unverständlich agierenden Landesregierung die Einfügung eines Satzes zur Kreisreform in das Fusionsgesetz mit Prüm. Es dürfte für Landesjuristen kein großes Problem darstellen, die Verfassungskonformität des Gesetzes durch Einfügen eines entsprechenden Satzes zu Kreisreform herzustellen. Damit würden dann auch die Bemühungen des Dauner Landrates ins Leere laufen."

29.09.2017: Ortsbürgermeister Hubert Tautges aus Winterspelt zum Thema "Bundestagswahl"
Nach der Bundestagswahl 2017 den etablierten Parteien die „Leviten lesen“. Schockiert, erschrocken und vollkommen überrascht zeigten sich unsere etablierten Parteien über das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017.  Hatten doch die Wähler es gewagt, ihre Kreuzchen nicht so anzubringen, wie sich die Parteien das erhofft und die Wahlforscher es vorausgesagt hatten. Die Schuldigen waren schnell ermittelt: Die Presse, die nicht immer so berichtet, wie die abgehobenen Parteibonzen das gerne hätten und der bockige Wähler, der es wagte, AfD zu wählen. Mal in den Spiegel schauen und die Schuld bei sich selber suchen – ist nicht...
Die meisten Wählerinnen und Wähler, die ihr Kreuz nicht bei den etablierten Parteien sondern der AfD gemacht haben, sind keine Sympathisanten der Rechten – sie sind Protestwähler. Ein Großteil der befragten Wähler gaben an, sie hätten die AfD aus Enttäuschung über andere Parteien gewählt. Für die AfD Wähler trifft allerdings die Aussage von Berthold Brecht zu: “Hinter der Trommel her trotten die Kälber. Das Fell für die Trommel, das liefern sie selber“.
Einige Gründe für die Unzufriedenheit der Wählerinnen und Wähler: Viele Entscheidungen in Brüssel und Berlin wurden und werden zum Vorteil von Konzernen und zum Nachteil der Bevölkerungen getroffen, ganze Gesetzestexte gar von Konzernen geschrieben und von der Politik übernommen. Die Lobbyisten haben das Sagen – der Verbraucherschutz bleibt auf der Stre­cke. Pharmaindustrie, Tabakkonzerne, Ölkonzerne, Verband der Chemischen Industrie, Bundesverband der Deutschen Industrie, Lebensmittelbranche, Energieversorger, Banken, Versicherungswesen, Autobran­che u.v.a. Dem Verbraucherschutz fehlt schlicht Personal und Geld, um gegen die Übermacht der Konzerne erfolgreich anzukämpfen. Hier wäre es nun die Aufgabe unserer „Volksvertreter“, die Interessen des Volkes zu vertreten und nicht, wie bisher zu beobachten, die Interessen der Konzerne. Gerade bei dem, was wir täglich auf un­serem Tisch haben, findet zur Zeit die größte Verarschung der Verbraucher statt. Portionsangaben stimmen nicht; versteckte Preiserhöhungen durch weniger Inhalt; große Verpackung, wenig Inhalt (Luftnummer); für den Laien undefinierbare Inhaltsangabe auf Lebensmittelverpackun­gen; Chemie statt Frucht in vielen Joghurts, Getränken und anderen Lebensmitteln. Eine Ampelrege­lung, wodurch ungesunde Lebensmittel sofort erkennbar wären, wurde durch Lobbyisten und unsere „Volksvertreter“ erfolgreich verhindert.
Massentierhaltung darf nicht weiter gefördert werden. Der Tierschutz bleibt auf der Strecke und letzt­endlich, durch massenhaften Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika, auch die Gesundheit der Menschen. Es kann und darf nicht sein, dass in Holland eine riesige industrielle Landwirtschaft ent­standen ist, man dort aber nicht über die Flächen zum Aufbringen der Gülle verfügt und diese dann mit Tanklastern in die Eifel karrt und hier unser Trinkwasser verseucht wird. 
Maut – die neue Grenze zu unseren Nachbarländern. Diese Maut, die zudem mehr Unkosten als Gewinne verursacht, muss die neue Regierung unbedingt verhindern. Stattdessen die vor Jahren be­gonnenen Straßenprojekte wie A 60 und A 1 fertigstellen. Das Schienennetz in Deutschland ausbauen und mehr Schwerlastverkehr auf die Schiene. Beispielhaft sind Österreich und die Schweiz.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit darf nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben. Moderne Sklavenarbeit innerhalb der EU muss unterbunden werden und Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sind finanziell so abzusichern, dass ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Gesundheits- und Pflegedienste, Polizei und Bildung müssen den Erfordernissen angepasst und vernünftig bezahlt werden. Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, muss geholfen werden – Kriminelle gehören eingesperrt und umgehend abgeschoben.  EZB-Präsident Draghi entmachten !   
Schnelles Internet und Handynetz muss lückenlos ausgebaut werden – hier hinkt Deutschland im weltweiten Vergleich abgeschlagen hinterher. Jede “Bananenrepublik“ ist da besser ausgestattet.              
Es gibt viel zu tun – packt es an !

16.09.2017: Horst Becker aus Arzfeld zum Thema "Bundestagswahlkampf 2017":
Das Bemühen der maßgeblichen politischen Parteien um den Einzug in den Deutschen Bundestag erschöpft sich auch bei diesem Wahlkampf in der Zusammenstellung eines Sammelsuriums von wohlfeilen Angeboten, dümmlichen Versprechungen und nichtssagenden Slogans plakatiert in aller Regel mit den Konterfeis von Personen, die als Ersatz für ein fehlendes Programm herhalten. Gebetsmühlenartig werden mit angeblich neuen Ideen und Initiativen die sattsam bekannten Politikfelder wie Rente, soziale Sicherheit, Arbeitsplätze, Bildung, Umwelt, Europa usw. bearbeitet, wobei sich der erstaunte Bürger manches Mal fragt, was denn in der vergangenen Legislaturperiode eigentlich zustande gebracht worden ist. Ein Thema allerdings, das klammert man aus, das streift man höchstens meist beschönigend am Rand: die Zuwanderungs- oder Flüchtlingsproblematik. Gerade die ist es aber, die den „Menschen im Land“ erhebliche Sorgen bereitet. Wie viele Migranten wird Deutschland noch aufnehmen? Wie ist es mit der Integration? Was kostet das alles und wer bezahlt dafür? Dabei sind die Zahlen alarmierend: Der Bund will im Zeitraum von 2016 bis 2020 93,6 Milliarden zur Verfügung stellen. Minister Müller, zuständig für Entwicklungshilfe, bilanziert die Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für eine Million Flüchtlinge auf 30 Milliarden jährlich, das Institut der Deutschen Wirtschaft spricht von 50 Milliarden, das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung gar von 55 Milliarden pro Jahr. Ein Schutzsuchender kostet auf der Grundlage der Berechnungen des Entwicklungshilfeministeriums 2500 Euro pro Monat, ein unbegleiteter jugendlicher Migrant gar bis zu 5000 Euro. Von der idealistischen Vorstellung, dass die massenhafte Zuwanderung für die deutsche Wirtschaft ein Gewinn sei, haben sich die Manager und Wirtschaftsfachleute längst verabschiedet und nur noch die Vertreter der Wohlfahrtsindustrie sowie einige unbelehrbare Sozialromantiker hängen ihr an. Gerade mal 13 Prozent der Flüchtlinge befinden sich zumeist als Hilfskraft in einem Arbeitsverhältnis. Mehr als die Hälfte hat keinen Schulabschluss, und viele sind Analphabeten. Hinzu kommen die gewaltigen Probleme, Menschen aus völlig andersgearteten Kulturkreisen zu integrieren und deren religiöse Vorschriften und Gebräuche mit einer weltoffenen und demokratischen Gesellschaftsordnung in Einklang zu bringen. Und eine ganz entscheidende Frage zum Schluss: Wie wird Deutschland sich zukünftig im Verbund mit den europäischen Nachbarn angesichts des zunehmenden Immigrationsdrucks aus Afrika verhalten? Darüber hätte man gerne im Wahlkampf Konkretes erfahren.

30.08.2017: Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Hellenthal - Offener Brief an den Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal Rudolf Westerburg


Gunter Echtle

22.08.2017: Schreiben des Eifelvereins an die nordrhein-westfälische und rheinland-pfälzische Landesregierung zum A1-Lückenschluss:
Der Eifelverein ist mit seinen rund 25.000 Mitgliedern nicht nur die größte, sondern mit Blick auf das Gründungsdatum im Jahre 1888 auch die älteste Bürgerinitiative für die Eifel. Dies allein wären schon Gründe genug, um erneut zu einer der raumbedeutsamsten Infrastrukturmaßnahmen für die Eifel und damit zum Lückenschluss der Autobahn A1 zwischen Daun und Blankenheim das Wort zu erheben. Seit mittlerweile über 30 Jahren setzt sich der Eifelverein für die durchgängige Fertigstellung der A1 zwischen Puttgarden und Saarbrücken ein. Auch wir als Eifelverein sehen die Vollendung des Lückenschlusses als große Chance für die Eifel, die hiesige Wirtschaftskraft zu stärken und gleichzeitig die Lebensqualität in den Städten und Dörfern unserer Heimat zu erhöhen.
Wenn auch von dem erforderlichen Eingriff in die Landschaft Vogelschutz- und FFH-Gebiete betroffen sind, so sind damit aus Sicht des Eifelvereins doch weniger Nachteile verbunden, als wenn man im aktuellen Zustand verharren würde. Hier und wie in fast allen Situationen des Alltags sind Entscheidungen abzuwägen und wir als Eifelverein stehen seit mehr als drei Jahrzehnten unverändert zu unserer Meinung, die A1 zu vollenden.
Kritiker dieser Haltung mögen dem Eifelverein vorwerfen, dass er in seiner Satzung doch die Themen „Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltschutz“ ausweist. Das ist zutreffend, andererseits ist in unserer Satzung auch die strukturelle Förderung der Eifel fest verankert. Ich darf daran erinnern, dass seinerzeit die Wirtschaftsförderung der „armen“ Eifel des 19. Jahrhunderts und ihrer Bewohner das wesentliche Gründungsmotiv des Eifelvereins war. Nicht zuletzt ist es diese Ambivalenz in den Satzungszielen, die den Eifelverein als kompetenten Gesprächspartner auszeichnet, weil der Eifelverein auf die vielfältigen und teils auch gegensätzlichen Interessen der Menschen in der Eifel eingeht. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck ist der Eifelverein (übrigens nicht nur als „Wanderverein“) seit 129 Jahren unterwegs und setzt sich für Land und Leute der Eifel ein. Auch im vorliegenden Fall hat immer wieder eine Abwägung des Pros und Kontras stattgefunden und wir im Eifelverein sind stets zum Ergebnis gekommen, unsere Forderung nach dem Lückenschluss der A1 aufrecht zu erhalten. Erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass seit Ende 2016 alle Abschnitte des A1-Lückenschlusses im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen mit der Einstufung „vordringlicher Bedarf“ enthalten sind. Ebenso ermutigend für eine baldige Vollendung ist die Präsentation dieses Vorhabens mit eigener Homepage im Internet, wo man u.a. die Begründung für den Lückenschluss ausführlich nachlesen kann. Dies alles weist nach Meinung des Eifelvereins in die richtige Richtung.
Ihre Ernennung zum neuen Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zu der ich Ihnen an dieser Stelle noch nachträglich sehr herzlich gratulieren darf, veranlasst mich zu diesem Schreiben verbunden mit der Bitte, die durchgängige Fertigstellung der A1 als wichtige und vordringliche Aufgabe Ihres Ministeriums anzusehen und voranzutreiben. Die Festlegungen in der Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung, wonach die Planung und Realisierung von Fernstraßenprojekten deutlich beschleunigt und dazu die Planungs- und Projektsteuerungskapazitäten des Landesbetriebes Straßenbau verstärkt werden sollen, werden vom Eifelverein uneingeschränkt begrüßt.
Für den konkreten Fall des Lückenschlusses der A1 bitte ich Sie daher, nach Freigabe der entsprechenden Haushaltsmittel durch den Bund von Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen schnellstmöglich das notwendige Baurecht zu schaffen, damit in einem absehbaren Zeitraum mit der Realisierung vor Ort gerechnet werden kann. Damit könnte für die wirtschaftliche Weiterentwicklung und Förderung des Wirtschaftsraumes Eifel ein deutliches positives Zeichen gesetzt werden.
Für Ihre Bemühungen und die Unterstützung unseres Anliegens danke ich Ihnen schon im Voraus sehr herzlich. Mir ist bewusst, dass es im Rahmen der Umsetzungsphase bei einzelnen Gruppen auch zu Widerständen kommen wird. Ich darf Ihnen aber versichern, dass der Eifelverein die im Rahmen des Lückenschlusses der A1 erforderlichen Maßnahmen beispielsweise hinsichtlich des Schutzes der Natur zwar kritisch begleiten wird, jedoch vom Grundsatz her auch zukünftig mit einer Stimme nachhaltig unterstützen wird.
Ein Schreiben gleichen Inhaltes habe ich auch an den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz gerichtet.
Hauptvorsitzende Mathilde Weinandy

21.07.2017: Zum Artikel "48-jähriger Brite bei Motorradunfall auf der A60 tödlich verletzt" schrieb eine Leserin:
Ich bin mit meiner Taxifahrerin an dem Unfall vorbeigekommen. Luxemburgischer Air Rescue, Prümer Polizei und Rettungswagen waren anwesend. Wir wurden noch durchgewunken. Es sah schlimm aus.
Allerdings lag dort ein zweites Motorrad und an der Mittelleitplanke stand ein unter Schock stehender zweiter Motorradfahrer. Da ich selber Motorrad gefahren bin, interessiert es einen sehr, wenn ein anderer verunglückt. Es war ein kleiner LKW eines Möbelhauses der Gegend beim Unfall anwesend. Dieser stand im Unfallgeschehen.
Anscheinend handelte es sich um eine Reisegruppe, denn die restliche Kolonne stand am linken Rand der Auffahrt. Als wir bei Ihnen lasen, dass der Motorradfahrer verstorben wäre, haben wir uns sehr erschrocken. Wir fühlen mit der Familie und den Freunden.

19.07.2017: Michael Fischer, Vorsitzender des Dekanatsrates St. Willibrord Westeifel und des Pfarreienrates PG Schönecken-Waxweiler zum  Thema "Raumgliederung im Bistum Trier – Umsetzung der Synode":
"Um das christliche Leben im gesellschaftlichen Wandel besser unterstützen zu können, reagiert das Bistum Trier mit einer Veränderung der innerkirchlichen Grenzen, die ich in der geplanten Form jedoch nicht gutheißen kann. Ziel dessen ist die Auflösung aller bestehenden Pfarreien und die Neubildung von „Pfarreien der Zukunft“. Ich verstehe durchaus, dass unsere Pfarreiengemeinschaften aufgrund des Priestermangels und der Synodenergebnisse erweitert werden müssen. Aber ich verstehe nicht, warum dafür teils Jahrhunderte bis Jahrtausende alte Pfarreien aufgelöst werden sollen. Zudem hat jede Pfarrei einen eigenen Haushalt, den es zu schützen und zweckzubinden gilt vor Einverleibung in einen großen Topf. Besonders im ländlichen Gebiet der Westeifel identifizieren sich die Gläubigen mit ihrer Pfarrei und ihrem Pfarrpatron. Und das soll jetzt verloren gehen?
Im Entwurf über die vorläufige Raumgliederung wurden aus weit über 800 Pfarreien 35 neue mit jeweils einem Verwaltungssitz vorgestellt. Impertinent ist, dass sich das Bistum an (marode) kommunale Verbandsgemeindegrenzen angelehnt hat, anstatt an die eigenen kirchlichen und gewachsenen Dekanatsgrenzen. Dies hat beispielsweise zur Folge, dass die Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler und das Dekanat St. Willibrord Westeifel mutwillig zerschlagen werden. Der Ursprungsgedanke, dass der heilige Willibrord die Altdekanate Prüm, Waxweiler und Neuerburg verbindet, durch deren Hauptorte die große Fußwallfahrt an Pfingsten zur Echternacher Springprozession pilgert, wird völlig außer Acht gelassen. Ein starkes Zeichen der Verbundenheit der Gläubigen in der Westeifel will das Bistum einfach auflösen. Unfassbar.
Und das alles wegen einer völlig überteuerten Synode, die keineswegs nur innovative Ideen zu Tage gebracht hat, ganz im Gegenteil. Bereits vor über 30 Jahren führten zum Beispiel die Pfarreien Waxweiler und Lambertsberg die Großpfarrgemeinde inoffiziell ein, was von vielen Seiten belächelt wurde. Es begann eine Zeit der verstärkten pfarr-übergreifenden Zusammenarbeit, die in erweiterter Form als Pfarreiengemeinschaft mit der Pfarrei Ringhuscheid und schließlich mit den Pfarreien Schönecken, Lasel und Niederlauch bis heute gepflegt und durchgeführt wird. Von Beginn an wurden Pfarreienräte gebildet und so die Zusammenarbeit der Gremien verstärkt. Der Erfolg kann sich sehen lassen, nämlich eine durch Haupt- und Ehrenamtliche gut strukturierte Pastoral und Verwaltung, die von den Gläubigen dankend angenommen wird.
Und nun kommt das Bistum Trier mit einer Synode und „verkauft“ den Gläubigen das „Synodale Prinzip = Gemeinsam handeln“ als etwas Neues. Etwas, was in den Bereichen Waxweiler und Schönecken seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird, soll jetzt auf einmal bistumsweit gelebt werden. Eine weise, zugleich aber auch peinlich späte Erkenntnis. Und das Resultat ist, dass die zusammengewachsene Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler und das Dekanat St. Willibrord Westeifel vorbedacht zertrümmert werden, weil sich das Bistum lieber an kommunalen Grenzen orientiert als an den eigenen kirchlichen. Auch dies ist unfassbar.
Und genau hier hört der Spaß auf! Wenn man schon unbedingt „Pfarreien der Zukunft“ in einer Zahl von rund 35 schaffen will, dann sollte man im Sinne der Gläubigen handeln und sich an den bestehenden 32 Dekanaten orientieren. An diesem Vorschlag hätte sich meines Erachtens kaum jemand gestoßen: Das Dekanat St. Willibrord Westeifel wird eine „Pfarrei der Zukunft“ mit drei Verwaltungssitzen in den Altdekanatsorten Prüm, Waxweiler und Neuerburg bzw. einem zentralen Sitz und zwei Außen- bzw. Nebenstellen. Dies würde drei Pfarrbüros im flächengrößten Bereich des Bistums erhalten, mit dem heiligen Willibrord als verbindendem Pfarrpatron. Für die Gläubigen ist es überaus wichtig, dass neben vielen Ehrenamtlichen auch weiterhin Hauptamtliche vor Ort arbeiten, die nicht nur verwalten, sondern seelsorgerisch ansprechbar sind und auf die Menschen zugehen, so wie es unsere beiden beliebten Pastöre Georg Josef Müller und Siegfried May bereits seit vielen Jahren mit vollem Eifer tun. Niemand hätte dem Bistum ein ziel- und planloses Verhalten vorgeworfen, ich jedenfalls nicht. Mit der Umsetzung dieses Vorschlages wäre das synodale Prinzip voll erfüllt, abgesehen von der bereits erwähnten und geplanten Auflösung der bisherigen Pfarreien.
Und was sagen die Gläubigen im Dekanat dazu? Es sind viele, die an mich herangetreten sind und nicht nachvollziehen können, was seitens des Bistums mit den eigenen Leuten quasi gegen deren Willen gemacht wird. Das hat mir auch die Resonanzveranstaltung am Vorabend zu Christi Himmelfahrt in Prüm gezeigt. Rund 300 anwesende Gläubige standen keinesfalls auf der Seite der Bistumsleitung und des Bischofs, die nur ihre eigenen Ideen gerechtfertigt haben, anstatt die Bedenken der Gläubigen ernst und vor allem anzunehmen. Die vorgestellten Projekte, wie man Kirche in der heutigen Zeit anders leben kann, sind gute Alternativen, den Glauben lebendig zu erhalten. Aber es sollte nicht vergessen werden, dass die Feier der Eucharistie im Gottesdienst die Mitte des Glaubens ist. Und genau das ist es, was die Mehrzahl der Gläubigen möchte.
Die Inhalte der Synode, das Leben der Kirche vor Ort mitgestalten, im Altgewohnten aber auch in in neu zu Entdeckendem, davor hat niemand Angst und dazu sind alle Gläubigen bereit. Aber was die Rahmenbedingungen betrifft, appelliere ich eindringlich an den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, den Entwurf zur neuen Raumgliederung zu verwerfen. Das Bistum und vor allem unsere gläubige Westeifel brauchen eine sinnvolle, tiefgreifend überlegte und hauseigene Struktur. Im Vertrauen auf den Heiligen Geist hoffe ich, dass er die Anliegen seiner Gläubigen erhört und ihnen hilft, den Glauben weiterhin zu vertiefen und nicht zu verlieren.

22.06.2017: Zum Thema "Fuchsmutter im Geweberwald erschossen" schreibt eine Leserin: 
"Habe letzte oder vorletzte Woche zwei Männer da gesehen. Die haben mit ihrem Auto ziemlich nah an dem Fuchsbau gehalten und sind aus der Richtung gekommen, wo die Fuchsmama immer gelegen hat.
Das Auto war grün - vermutlich ein Suzuki - und sah aus wir ein Försterauto. Der eine Mann hatte graue Haare und den schätze ich so auf die 65 bis 70 Jahre und der andere war schätzungsweise 35-40 und hat mittelbraune Haare.
Mehr hab ich leider nicht gesehen, da ich selber mit dem Auto vorbeigefahren bin und dachte, es wäre ein Förster. Aber es kam mir schon komisch vor, da die seltsam geguckt haben, weil ich so langsam vorbeigefahren bin. Hoffe ich kann damit helfen, damit der oder die Täter gefasst werden. Was passiert denn jetzt mit den Fuchskindern?" (Name der Redaktion bekannt).

19.07.2017: Zum Thema "Fuchsmutter im Geweberwald erschossen" schreibt eine Leserin:
"Ich habe gesehen, wie ein Jäger im Geweberwald vor der Fuchsmutter stand. Ich habe den Fuchs in den letzten Wochen mehrmals gesehen und auch seine Jungen. Bin davon ausgegangen, dass irgendwas nicht stimmt. Der Jäger hatte sein Gewehr dabei und der Fuchs lag am Straßenrand quasi vor ihm. Aber lebend. Ob er ihn erschossen hat, kann ich leider nicht sagen." (Name der Redaktion bekannt).

15.06.2017: Offener Brief (Auszug) des Kreistagsmitgliedes im Vulkaneifelkreis für die LINKE Dr. Hildegard Slabik-Münter an den Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder
"Am 13.06.2017 habe ich Sie anlässlich einer Podiumsdiskussion der Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017 zu den Atomwaffen in Büchel befragt. Außerdem habe ich Sie gebeten mir mitzuteilen, ob Sie etwas unternommen haben, damit die BRD sich an den Verhandlungen in der UN-Vollversammlung beteiligt, die einen Verbotsvertrag für diese Massenvernichtungsmittel anstreben.
Antwort Schnieder: "Wenn es Atomwaffen in Büchel gibt, was ich nicht weiß, dann gehören sie den Amerikanern. Insoweit gibt es auch keine Gespräche dazu. Einseitige Abrüstungsverhandlungen lehne ich ab."
Der Bundestag hat, wie Sie sich erinnern sollten auch mit Ihrer Stimme, schon 2010 mehrheitlich die Bundesregierung aufgefordert, sich für den Abzug der letzten in Deutschland stationierten amerikanischen Atomwaffen einzusetzen. Dieser Schritt könnte die völkerrechtswidrige nukleare Teilhabe Deutschlands endlich beendet.
138 Staaten dieser Welt haben sich in der UNO Vollversammlung zusammengefunden, um den Atomwaffenverbotsvertrag auszuhandeln. Wer sich "einseitig" nicht beteiligt, sind die Atomwaffen besitzenden Staaten und die meisten Nato Staaten!! Die Beteiligung an den Verbotverhandlungen und der Abzug der amerikanischen Atomwaffen entspricht dem Wunsch der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Dies haben jüngste Umfragen bestätigt (Forsa 2016 / YouGov 2017).
Wenn Ihre Partei, wie sie im letzten Grundsatzprogramm auf Seite 109 im Abschnitt 357 niedergeschrieben hat, sich für die "Fortsetzung der weltweiten Abrüstung" einsetzen will, sind die Verhandlungen über einen Verbotsantrag für atomaren Waffen eine wichtige Gelegenheit, diese Absicht in die Tat umzusetzen.
Ich möchte Sie deshalb noch einmal eindringlich bitten, sich im Bundestag und gegenüber unserer Bundeskanzlerin dafür einzusetzen, dass die BRD sich an den Verhandlungen über den Antrag zum Verbot von Atomwaffen beteiligt!"

14.06.2017:Der Landrat des Eifelkreises Dr. Joachim Streit zur Schließung der Asylbewerbereinrichtung in Bitburg:
Der unverminderte Zuzug von Flüchtlingen und deren Unterbringung in den Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende hatte im Jahr 2015 dazu geführt, dass kurzfristig auch Raum in Koblenz, Hahn, Hermeskeil und auch Bitburg geschaffen wurde. Der DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. hatte im Rahmen seiner satzungsgemäßen Aufgaben seit dem 01.05.2015 eine Beratungsstelle für Flüchtlings- und Verfahrensberatung und eine Koordinierungsstelle der Flüchtlingsarbeit im Eifelkreis Bitburg-Prüm im DRK-Heim Bitburg eingerichtet. Darüber betreuten die Rotkreuzler seit dem 15. Juli 2015 die Notunterkunft/Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) auf dem Flugplatz Bitburg, wo in Spitzenzeiten über 750 Flüchtlinge aus aller Welt untergebracht waren. In der Folge kam eine Alarmhalle (Notunterkunft) und die Gebäude 111/112 hinzu.
In maximaler Nutzung waren über 1.500 Flüchtlinge in Bitburg untergebracht. Damit waren wir auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm von Anfang an willens und bereit, die Verpflichtung zu erfüllen, anderen Menschen, die um Leib und Leben fürchteten, zu helfen.
Der Eifelkreis Bitburg-Prüm hat alles richtig gemacht. Wir haben frühzeitig mit Bürgermeister a.D. Rudolf Becker einen eigenen Flüchtlingsbeauftragten ernannt und für Integrationsmaßnahmen 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dass das Land nun unerwartet mitteilt, die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Flugplatz Bitburg zum 31.03.2018 aufzugeben, überrascht uns. Betroffen sind davon auch 13,5 Planstellen, die beim DRK Kreisverband Bitburg-Prüm dadurch freigesetzt werden.
Mein Lob gebührt ausdrücklich den Anstrengungen und haupt- und ehrenamtlichen Verdiensten des DRK- Kreisverbandes Bitburg-Prüm und anderer Hilfsorganisationen. Das Rote Kreuz unter der Ägide der Vorsitzenden Monika Fink, Geschäftsführer Rainer Hoffmann und DRK-Flüchtlingssozialarbeiterin Irmgard Mminele hat stets eine permanente Betreuung der Asylsuchenden vor Ort gewährleistet. Schade, dass die Schließung Bitburg trifft, da wir alles im Griff hatten und die Koordination zwischen Landkreis, Stadt Bitburg und Verbandsgemeinden bestens funktionierte.

06.06.2017: Ewald Hansen, Ortsbürgermeister von Reuth, gibt zur neuesten Entwicklung der  Kommunal- und Verwaltungsreform mit Gerolstein/Hillesheim/Obere Kyll folgendes Statement ab:
Aus mehreren Gründen ist der jüngste Vorschlag zur Dreierfusion der Verbandsgemeinden Obere  Kyll, Hillesheim und Gerolstein für alle Bürgerinnen und Bürger und auch für die ehrenamtlichen Mandatsträger an der Oberen Kyll in keiner Weise mehr nachvollziehbar. So haben sieben Ortsgemeinden sich in Bürgerentscheiden mit rund 80 %  für einen Wechsel nach Prüm ausgesprochen. In weiteren vier Ortsgemeinden gehen einstimmige Ratsbeschlüsse der gewählten Volksvertreter in die gleiche Richtung. Welchen Wert haben diese Entscheide und Beschlüsse denn? Wenn nun bei der vorgeschlagenen Dreierfusion den Gemeinden mit entsprechenden Bürgerentscheiden im Rahmen einer künftigen Kreisreform ein Wechsel nach Prüm ermöglicht werden soll, so ist dies eine  Verdummung der Bürgerinnen und Bürger. Denn wer wird allen Ernstes daran glauben, dass bei einer Kreisreform in etwa 10 Jahren sich noch irgendein Landespolitiker an unsere Bürgerentscheide erinnern und sie berücksichtigen wird? Zum anderen: Wie soll die Zusammenarbeit in dieser neuen Dreier - VG aussehen? Alle Fusionsbemühungen seitens der VG Obere Kyll wurden wegen der Schuldenlage abgewiesen. Aus Hillesheim gingen sogar Schreiben der Ortsbürgermeister nach Mainz, die sich strikt gegen eine Fusion mit der Oberen Kyll aussprachen, ebenso lehnte auch Gerolstein eine Dreierfusion ab. Alle Einigungsversuche liefen ins Leere. Selbst durch einen externen Moderator war keine Einigung zu erzielen. Was jetzt noch bleibt, ist der Fortbestand der VG Obere Kyll bis zur Kreisreform und die schon lange von Hillesheim und Gerolstein gewünschte Fusion ihrer beiden VGs. Zu bedauern sind einige Ortsgemeinden der Oberen Kyll, die ihre Bürger mit Umlagesätzen bis zu 700 % belasten müssen. Ihre Haushalte wären bei einem Wechsel in die VG Prüm durch niedrigere Umlagesätze erheblich entlastet worden. Dass dies nicht geschieht, dafür tragen der Landrat des Vulkaneifelkreises und die Mitglieder seines Kreisstages die alleinige Verantwortung durch die Androhung einer Verfassungsklage.

02.06.2017: Offener Brief der Ortsbürgermeister Hubert Tautges (Winterspelt), Harald Urfels (Pronsfeld) und Petra Diederichs (Habscheid) zur Verkehrssituation auf der L16/B410/A60
Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Habscheid, Pronsfeld und Winterspelt haben sich am 29.05.2017 in Habscheid getroffen, um das Problem des enorm gestiegenen Verkehrsaufkommens, einerseits durch die ständigen Sanierungs- maßnahmen auf der A 60, andererseits durch den Mautausweichverkehr von der A60 auf die L16/B410 Winterspelt – Habscheid - Pronsfeld zur ARLA und zurück sowie zur A 60 bei Prüm, zu erörtern und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Gegen den immer noch stattfindenden Mautausweichverkehr von der A 60 auf die        L16/B410 Winterspelt – Habscheid - Pronsfeld zur ARLA und zurück fordern die Gemeinderäte nochmals die bereits versprochenen Maßnahmen
1. Hinweisschild am ehemaligen Grenzübergang A60 Steinebrück zur ARLA und bei der ARLA LKW Ausfahrt zur A60 und Belgien.
2. Nochmalige Zählung des LKW Aufkommens. Bei der erfolgten Zählung 2016 wurden in der betreffenden Woche keine Container transportiert
3. Den (LKW-) Navigationsherstellern sollen die Zielführung zur ARLA über A60 mitgeteilt werden.
4. ARLA soll nochmals die Partnerspeditionen der Containertransporte auf die Zielführung über die A60 zur ARLA hinweisen und besonders darauf, dass der Treibstoffverbrauch und Verschleiß am Lkw die Mautkosten für die A60 bei weitem übersteigt, aber auch um die Wohnbevölkerung vor der zusätzlichen verkehrsbedingten Lärm- und Luftschadstoffbelastung sowie Verkehrsgefährdung in den Ortschaften entlang der L 16/B410 zu schützen.
Begründung:
Der Mautausweichverkehr stellt eine enorme Gefährdung der Menschen und eine erhebliche Belastung an Lärm und Luftschadstoffen für Menschen und Umwelt dar.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger – die sich mit Recht beschweren - sind seit dem vermehrt Gefahren, Lärm, Feinstaub und anderen Emissionen ausgesetzt
Durch die erhöhte Verkehrsbelastung kommt es auch zu ungünstigen Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Verkehrsablauf und Verkehrsverhalten.
So bewirkt der zusätzlichen Schwerlastverkehr:
• Gefährdung der Menschen durch den Schwerlastverkehr, insbesondere der Kinder an den Bushaltestellen in  Hasselbach, Wallmerath, Winterspelt, Weißenhof, Habscheid  und Pronsfeld.
• unzumutbare Lärmauswirkungen für die Anwohner insbesondere in den Ortsdurch-fahrten
• eine nicht hinnehmbare Zunahme der Schadstoffbelastung
• außerordentliche Schäden an den Straßen
• Schäden durch Erschütterungen an Häusern die unmittelbar an den Ortsdurchfahr-ten stehen
Es besteht diesbezüglich dringender Handlungsbedarf, den Lkw-Verkehr wieder auf die für ihn vorgesehenen Straßenverbindungen, also die A 60, zu verweisen. Als dringlichste Maßnahme sehen die Ratsmitglieder deshalb den Ausbau der A 60 zur Autobahn, zumal nach Fertigstellung der Moselbrücke Ende 2018 das Verkehrs- aufkommen nochmals ansteigen wird. Eine dann notwendige Umleitung könnte auf der Autobahn erfolgen und nicht mehr durch die Ortschaften und kurvenreichen und teilweise engen Straßen führen, wodurch die Belastungen und Gefahren für die Bevölkerung und Verkehrsteilnehmer ins unerträgliche steigen werden. Im Interesse der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die an einer vom LKW-Verkehr besonders betroffenen Durchfahrtsstraße leben, sehen es die betroffenen Gemeinden für geboten, diesen offenen Brief zu verfassen.

24.05.2017: Landtagsabgeordneter Nico Steinbach, SPD, zur Krankenhausstruktur im Land Rheinland-Pfalz:
Frau Kleis, Landeschefin der Barmer, möchte kleine Kliniken schließen und weist in ihrem Artikel darauf hin, dass diese qualitativ nicht in der Lage sind die medizinische Qualität bei gewissen Behandlungen zu garantieren. Sie fordert eine Spezialisierung und stützt sich dabei auf ein Gutachten, auf Grund dessen in Rheinland-Pfalz 22 Kliniken auf eine Million Einwohner kommen. Diese Quote sei im Vergleich mit anderen Bundesländern zu hoch.
"Eine Spezialisierung neben der Grundversorgung auch bei kleineren Krankenhäusern ist grundsätzlich zu begrüßen. Der pauschale Vergleich mit anderen Regionen geht dabei jedoch weit an den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten im ländlichen Raum vorbei", so Nico Steinbach. "Für dicht besiedelte Regionen oder größere Städte mag das zitierte Gutachten im einzelnen notwendige Veränderungsprozesse aufzeigen. Aber gerade in ländlichen Regionen wie im Eifelkreis Bitburg-Prüm, der flächenmäßig der größte in Rheinland-Pfalz ist, wäre eine weitere Reduzierung der Kliniken schlicht weg eine Katastrophe und nicht vorstellbar! Eine Anfahrt zum nächsten Krankenhaus von mehr als 30 km – ist nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für die Rettungsdienste – nicht vertretbar und deshalb sind die Klinikstandorte in Bitburg und Prüm für eine Grundversorgung existenziell. Hinzu kommt noch, dass beide Kliniken auch als Arbeitgeber wirtschaftlich eine große Rolle spielen. Ich werde mich auch weiterhin massiv für beide Standorte im Rahmen meiner politischen Arbeit engagieren. Die medizinische Grundversorgung umzustrukturieren wird ebenfalls nicht einfach sein, wenn vor Ort nicht nur Krankenhausärzte fehlen, sondern auch niedergelassene Ärzte! Praxisnachfolger sind schwer oder kaum zu finden und auch die bisherigen Bemühungen der kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen haben kaum Verbesserung gebracht. Vielleicht sollte Frau Kleis hier noch mal weitere Überlegungen anstellen, gemeinsam auch mit der kassenärztlichen Vereinigung. Die Landesregierung unterstützt Programme, welche die Ausbildung von Ärzten, innovative Versorgungsangebote und die Qualifizierung und Qualität der Krankenhäuser fördert. In unserer Region wird schon mit Telemedizin gearbeitet - beispielsweise am Standort Prüm - und es gibt weitere Pläne zur Nutzung der Digitalisierung. Das Land kommt seiner Verantwortung mit deutlichen Investitionshilfen nach, wie jüngst der Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,5 Mio. Euro für die Sanierung des OP-Bereiches am Krankenhaus Prüm zeigt."

26.04.2017: Tesla Regional Communications Specialist DACH zur augenblicklichen Lage bei der Tesla Grohmann Automation in Prüm
"Allen Mitarbeitern wurde eine monatliche Bruttogehaltserhöhung in Höhe von € 150 bestätigt, die bereits in der nächsten Gehaltsabrechnung berücksichtigt ist. Außerdem erfolgt eine Einmalzahlung in Höhe von € 1.000 netto mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung im April. Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mitarbeiter auch Teilhaber am Unternehmen ist. Deshalb, anders als bei anderen Unternehmen, ergänzen wir die Vergütung eines jeden Tesla Grohmann Automation Mitarbeiters mit Tesla Aktien im Wert von € 10.000.
In der Zukunft wird die Fertigungstechnologie eine größere Bedeutung haben, als die Produkte, die durch sie hergestellt werden. Nur durch effizientere Produktion können wir das Gelingen unserer Mission sicherstellen, den Übergang einer nachhaltigen Energiewende zu beschleunigen. Es ist zugleich der Grund, warum Tesla und Grohmann sich zusammengeschlossen haben.
Grohmann Engineering ist einer der Weltmarktführer im Bereich hochautomatisierter Produktionstechnologie. Aus diesem Grund wurde mit Wirkung zum 3. Januar 2017 Grohmann Engineering übernommen.
Nach intensiven Gesprächen mit den Mitarbeitern und einer genaueren Bestandsaufnahme der Gehaltsstrukturen sind wir davon überzeugt, dass die bestehende Vergütung nicht angemessen ist. Elon Musk, Geschäftsführer von Tesla Inc., reagierte am 18. April 2017 in einem rechtlich bindenden Schreiben an die Mitarbeiter auf deren Sorge um die Zukunftssicherheit ihres Standorts sowie ihrer Beschäftigung und verpflichtete sich zu umfangreichen Zusagen. Darin ging es unter anderem um eine 5-jährige Arbeitsplatzgarantie sowie um die Prüfung und Umsetzung fairer Vergütungsstrukturen. Dies wird nicht zu Gehaltskürzungen führen, im Gegenteil. Zudem planen wir, die Belegschaft wie auch den Standort in Prüm zu erweitern.
Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende April 2022 wurde bereits umgesetzt: Am 21. April 2017 erhielten alle Mitarbeiter eine von der neuen Geschäftsführung unterzeichnete Ergänzung ihres jeweiligen Arbeitsvertrages.
Gemäß Betriebsverfassungsgesetz sind wir dazu verpflichtet, den Betriebsrat bei der Einführung neuer Vergütungsstrukturen zu beteiligen. Hierzu und zu weiteren Themen, wie der Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Arbeitsprozessen und Strukturen, haben wir den Betriebsrat bereits eingeladen. Wir hatten dem Betriebsrat für die vergangene Woche gemeinsame Verhandlungen vorgeschlagen und haben diesen Willen gestern, am 25. April 2017, erneut bekräftigt.
Die Schritte, die wir bisher unternommen haben, sind rechtlich bindend, ohne dass Dritte involviert werden mussten. Zudem wollen wir mit dem Betriebsrat intensiv daran arbeiten, die skizzierten weiteren Verbesserungen schnellstmöglich umzusetzen. Wir sehen daher keine grundsätzliche Notwendigkeit einer formalen Einbeziehung Dritter."

17.04.2017: Joachim Schröder aus Pronsfeld schreibt zur Zerstörung des "Matzerather Kreuzes" bei Pronsfeld und zur Beschädigung an der Kaiser-Lothar-Statue in Prüm:
"Ein Schlag ins Gesicht oder gegen das Schienbein eines Menschen ist verwerflich und eher nicht entschuldbar. Schläge gegen ein (wehrloses) Kreuz mit Christus-Corpus brauchen eine besondere Dimension von Brutalität. Wer kann die Vorgänge in Pronsfeld oder nun in Prüm verstehen und "entschulden"? Ein gesunder Menschenverstand kommt da wohl als verkommen daher. Unsere Gesellschaft - auch im Kleinen - läuft große Gefahr, dass neben den materiellen Gütern auch die menschlichen "Guthaben" verloren gehen oder verloren gegeben werden. Es gibt nur eine Option: Mit Mut dagegen halten! Traurig, traurig, was sich abzeichnet!"

06.04.2017: Zur neuesten Entwicklung bei Tesla Grohmann Automation von der Tarifkommission an alle Kolleginnen und Kollegen (Auszug):
In den letzten Tagen wurde uns viel über Teamgeist erzählt und uns versucht klarzumachen, wir müssen uns als "Familie Tesla" präsentieren. Wir machen uns aber darüber Sorgen, was noch kommen mag. Die Versprechen, die uns gemacht wurden, es werde sich für uns erstmal nichts ändern, haben nicht einmal 6 Monate gehalten. Klaus Grohmann ist weg, bald sind die meisten anderen Kunden weg, und was kommt danach? Wenn Tesla hat, was sie von UNS brauchen? Welche Sicherheit haben WIR? Auch wird versprochen, bei uns die Gehaltsstruktur von Tesla einzuführen. Macht euch im Internet mal ein Bild darüber, was das bedeutet. Tesla brüstet sich damit, die höchsten Löhne der Branche zu zahlen. Das trifft vielleicht auf die "oberen" Posten zu. Ähnlich, wie es bei uns sein dürfte. Dies wurde ja auch auf der Belegschaftsversammlung bestätigt, dass es in den unteren Lohngruppen die Abweichungen von 20 bis 30% gibt. Aber die Unteren sind die Mehrheit im Betrieb.
Doch wir alle, die die Maschinen konstruieren, planen, die Teile fertigen, Gestelle schweißen, zusammenbauen, verdrahten, programmieren, in Betrieb nehmen, ändern, verbessern, abbauen, wieder aufbauen, sind diejenigen, die da "UNTEN" stehen, was die Löhne aber auch die Arbeitsbedingungen betrifft. Genau wie bei Tesla selber. Schaut euch mal bitte die Firmenbewertung unter folgendem link an.
https://www.kununu.com/de/tesla-motorsl/kommentare
Herr Thommes hat in den Info-Runden eine wichtige Aussage getroffen: "Wir dürfen nicht mehr auf den Umsatz achten, wir müssen auf den Profit des ganzen Unternehmens schauen. Genau darauf kommt es Unternehmen in der Freien Marktwirtschaft an, PROFIT. Und Tesla braucht UNS für ihren Profit und auch um ihr Image zu wahren.
Aber wann profitieren die Arbeiter, auf deren Rücken der Profit entsteht? Ohne die Grohmann nie das geworden wäre, was wir bis vor kurzem waren. Wann profitieren die, die unmögliche Termine mit Überstunden und Wochenendarbeit in Prüm und bei Kunden möglich gemacht haben. Die Kollegen, die Wochen und Monate auf den Baustellen waren, teils ohne Unterstützung aus Prüm. Diejenigen die Überstunden machen, um ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Wie heißt es so schön: Man lebt nicht um zu arbeiten, man arbeitet um zu leben. Und jeder sollte so gut und FAIR bezahlt werden, um ohne Überstunden und Wochenendarbeit gut leben zu können. Andere aus unserer Branche können das auch. Wenn unsere Arbeit gerecht entlohnt wird, entsteht automatisch die Wertschätzung unserer Leistung. Dann wird die Arbeit effektiver eingesetzt und eine bessere Struktur entsteht. Ressourcen werden dann nicht mehr achtlos aus dem Fenster geworfen. Außerdem würde die Bereitschaft steigen, Mehrarbeit zu leisten. Denn durch die Wertschätzung der Leistung steigt die Motivation und man arbeitet nicht mehr nur wegen dem Geld, sondern weil es wieder Spass macht. Leider wurde bei Grohmann immer nach dem Motto gelebt, "Arbeit kostet doch nichts". Selbst bei einem hohen Maß an Überstunden war unsere Arbeit im Vergleich zu anderen Firmen, mit denen wir uns messen, oder die unsere Kunden waren, immer noch billiger. Das muss sich ändern. Und dafür setzten sich die Kolleginnen und Kollegen, die der IG- Metall beigetreten sind, ein. Das ist mittlerweile die Mehrheit unserer Belegschaft und dies ist ein untrügliches Zeichen, dass wir uns das alles nicht mehr gefallen lassen. Zusammen sind wir stark. Wir werden für Sicherheit und gerechte Bezahlung kämpfen. Dafür hat der Gesetzgeber die Voraussetzungen vor vielen Jahren geschaffen. Zusammen mit der IG- Metall haben wir die legitimen Mittel in der Hand, den Arbeitgeber in Verhandlungen zu bewegen. Ohne, dass jemand Angst davor haben muss. Denn gegen eventuelle Benachteiligung oder Diskriminierung kann und wird vorgegangen.
Tesla will in wenigen Jahren so viele Fahrzeuge ausliefern, wie z.B. BMW und Daimler mit ca. 2 Millionen Fahrzeugen in 2016. Dort und bei allen anderen Autoherstellern werden Tariflöhne gezahlt. Wenn wir doch nun zu einer Familie gehören, die genau in dieser Größenordnung stehen will, warum nicht bei uns? Oder ist es Teil einer Strategie, durch billige Löhne zu den "großen" aufschließen zu können? Wie soll man sich mit diesem Unternehmen identifizieren, das einen Teil des Profits durch Lohndumping erwirtschaftet, auf unserem Rücken?!
Kolleginnen und Kollegen, lasst euch nicht einreden, dass Tariflohn schlecht ist. Denn genau das will man uns weismachen, indem es heißt, die IG-Metall sei schlecht. Aber nur wir alle zusammen mit der Gewerkschaft, die unsere Interessen vertritt und mit uns dafür kämpft, werden wir eine gesicherte und fair bezahlte Perspektive in Prüm haben. Wir haben keine Lust, uns die nächsten Monate oder auch Jahre, Gedanken und Kopfzerbrechen darüber zu machen, was ist, wenn Tesla seine Autos am Fließband produziert und wir als Maschinenbauer nicht mehr von Nutzen sind. Um ein ganz großes Stück Sicherheit für unsere Arbeitsplätze und den Standort Prüm zu erhalten, brauchen wir einen Tarifvertrag, der dies für die nächsten Jahre sichert. Noch als Anmerkung: Am 04.04.2017 war in diversen Medien zu lesen, dass nun auch wieder Daimler die Zukunft in der E-mobilität sieht und den Fokus wieder stärker darauf richtet. Die Priorität des Wasserstoffantriebs wurde dadurch nach hinten gesetzt.
Alle großen Automobilkonzerne werden die nächsten Jahre ihre Flotten durch Elektoautos erweitern, womit wiederlegt ist, dass sich die IG- Metall mit diesen Konzernen und ihren Mitgliedern auf einem absteigenden Ast befindet. Im Gegenteil. Die IG- Metall hat sich ganz deutlich in der letzten Ausgabe der Mitgliederzeitung dafür ausgesprochen, die Ressourcen und Technologien für die E-mobilität, am Standort Deutschland zu stärken, da diese Entwicklung nicht verschlafen werden darf. Es wird niemals soweit kommen, dass Tesla den Markt alleine beherrschen kann.
Lasst uns gemeinsam für die Ziele einstehen, die dem Wohl aller Mitarbeiter und der ganzen Firma zugute kommt.

25.03.2017: Zur PKW-Maut schreibt unser Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach:
"Falls die Maut kommt, würde mich mal interessieren, wie man das bezahlen soll. Zwangsgebühr wie die GEZ.oder wie? Wieso brauche ich eine Mautplakette, wenn ich keine Autobahn fahre? Wie soll das mit der KFZ Steuer verrechnet werden? Muss unsereins in Vorkasse treten und dann einen Antrag zur Erstattung stellen? Was passiert mit den Gebühren? Garantiert werden sie verwendet, um Haushaltslöcher zu stopfen. Also - Fragen über Fragen, aber keine richtigen Antworten. Leider..."

13.03.2017: Zu dem tödlichen Motorradunfall von Leudelange am 12.3.2017 schreibt Leser Hans Gräfen:
"Bei dieser Meldung wird im Text von der "Verwundung" von zwei Unfallbeteiligten berichtet. Ich möchte höflich darauf hinweisen, dass Verwundungen gemäß allgemeinem Sprachgebrauch und Schriftsetzung nur bei kriegerischen Auseinandersetzungen und Kampfhandlungen entstehen. Bei Unfallgeschehen handelt es sich normalerweise immer um Verletzungen."

11.03.2017: Zu der stillgelegten Bahnstrecke Prüm - Gerolstein schreibt unser Leser Dieter Simon:
Eine Dampflok sonntags zur Prümer Sommer Eröffnung rauchend in der Prümtalstraße wäre doch eine tolle Sache!

10.03.2017: Zu der stillgelegten Bahnstrecke Prüm - Gerolstein schreibt unser Leser Thomas Freuen:
Einen Fahrradweg soll man hinmachen....Für die Touristik, sowie RegioRadler Busse von Gerolstein nach Prüm, wie bei der Regiolinie 500 Gerolstein - Cochem.

18.02.2017: Zum Thema Glatteisunfälle schreibt unser Leser Klaus Ziwes aus Schönecken
Ursache  war nicht eine spiegelglatte Fahrbahn, sondern eine nicht witterungsbedingte Fahrweise des Fahrzeugführes. Oh Schreck, wir haben in der Eifel ja immer noch Winter!!!!!

18.01.2017: Leserbrief über eine Loipentour in der Schneifel von Werner Ludgen aus Olzheim:
"Für eine wunderschöne Schneelandschaft können die fleißigen „Schneemänner“ vom Schwarzen Mann wenig tun, aber für die Präparierung der 10 km Loipen schon: Und das haben sie mit Bravour getan. Toll gespurte Loipen in einer wunderschönen Winterlandschaft! Da macht es richtig Spaß, die langen Bretter unterzuschnallen und über den Kamm des Schwarzen Manns zu gleiten. Danke für hervorragende Arbeit, Georg Geimer und Team. Also: Auf zum Schwarzen Mann!! Es lohnt sich!

17.01.2017: Zum Artikel "Durch gute Nachbarschaft Einbrechern das Leben schwer machen" schreibt "Ein aufmerksamer Nachbar aus der Eifel":
Was habt ihr denn in dem ehrwürdigen Karolinger- und Waldstädtchen Prüm für merkwürdige Zeitgenossen. Aufmerksame Nachbarn verklagen und beleidigen – das ist doch das Letzte… Man sollte die besser mit der Ehrung „Zivilcourage“ auszeichnen. Oder hat der vielleicht was zu verbergen? Oder gehört er zu der anderen Seite?

09.01.2017: Zum Artikel "Bürgerbefragung Vulkaneifelkreis" schreibt Leser Hans-Josef Möller aus Feusdorf:
Der Erhalt der derzeitigen Eifelkreise ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß. Man sollte (muss) einen großen Eifelkreis bilden, unter Einschluss von Daun, Bitburg, Prüm und Teilen von Wittlich. Dann wäre ein "Eifelkreis" lebensfähig und hätte auch ein großes Gewicht in Mainz. Aber bis es dazu kommt, wird, wie man hier sagt, noch viel Wasser die Kyll runterfließen.

08.01.2017: Leserbrief zum Thema "Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge" von Horst Becker, Arzfeld
"Allmählich, ganz allmählich erst scheint sich nicht zuletzt durch das Erstarken der AfD im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl auch bei den maßgeblichen politischen Entscheidungsträgern der Bundesregierung die Einsicht durchzusetzen, dass durch die seit September 2015 massenhafte, unkrontrollierte Einwanderung nach Deutschland unser grundgesetzlich garantiertes Asylrecht komplett ausgehöhlt worden ist, die Kontrolle über die innere Sicherheit verlorenzugehen droht (Berlin, Köln), und dass unser Sozialsytem in vielen Fällen schlicht ausgenutzt wird. Anstatt sich Gedanken über ein  Einwanderungsgesetz zu machen, das über Quoten nach deutschen Anforderungen und europäischen Bedürfnissen die Zuwanderung regelt, wird Armutsmigration aus Afrika oder Vorderasien aber immer noch von großen Teilen der Grünen, der Linken und der SPD als Menschenrecht definiert und damit die Forderung nach sozialen Dienstleistungen abgeleitet. Dass man nach Deutschland kommen kann und dort zunächst einmal aufgenommen wird, hat sich in Nordafrika und anderswo herumgesprochen, man muss sich lediglich als Kriegsflüchtling ausgeben und natürlich seinen Pass wegwerfen. Zunehmend beliebter wird auch das Vorausschicken von sogenannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF), deren Zahl in den letzten beiden Jahren exorbitant gestiegen ist (nach Angaben des Bundesamtes für Migration im Oktober 2016 auf 50373). Man weiß in den entsprechenden Ländern, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, deren Alter nur sehr aufwändig zu überprüfen ist und man sich manchesmal unwillkürlich fragt, ob die Altersangaben angesichts des Aussehens dieser jungen Männer nicht bewusst nach unten korrigiert angegeben wurden, nicht abgeschoben werden. Sie bekommen sogenannten subsidiären Schutz und können nach zwei Jahren den Nachzug ihrer Verwandten ersten Grades beantragen. Diese umF bekommen vom ersten Tag an eine Rundum-Betreuung durch die zuständigen Jugendämter und verursachen somit monatliche Kosten von ca. 5000 Euro pro Person. Nach jetzigem Stand sind das also in Deutschland jährlich alleine 3 Milliarden Euro, die unser Sozialsystem erbringen muss. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums wird der Bund zur Versorgung aller Flüchtlinge insgesamt bis 2020 gewaltige Summen bereitstellen müssen: für Sozialleistungen für anerkannte Asylbewerber, vor allem für Hartz-IV-Zahlungen und Mietzuschüsse, veranschlagten die Beamten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in diesem Zeitraum 25,7 Milliarden Euro. Für Sprachkurse sind 5,7 Milliarden Euro berechnet, für Eingliederungshilfen ins Berufsleben 4,6 Milliarden. Die jährlichen Kosten steigen demnach von rund 16,1 Milliarden Euro in 2016 auf 20,4 Milliarden in 2020. Bei ihrer Schätzung unterstellten die Beamten, dass ab diesem Jahr jährlich 400.000 Flüchtlinge ins Land kommen und in den Folgejahren jeweils 300.000. 55 Prozent der anerkannten Flüchtlinge, so ihre Annahme, würden nach fünf Jahren einer Arbeit nachgehen. Kein Wunder also, dass angesichts solcher Kosten die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Reißleine ziehen und in Sachen der umF zumindest schon einmal eine Änderung fordern. Nimmt man zusätzlich ins Kalkül, dass viele dieser umF sich der Überwachung durch die Behörden entziehen und in den kriminellen Untergrund abtauchen, so wird die Position etwa der rheinland-pfälzischen Landesregierung, vertreten durch die zuständige Staatssekretärin Rohleder mehr als fragwürdig, wenn nicht gar verantwortungslos. Die grüne Politikerin lehnt als konsequente Realitätsverweigerin gemäß den Vorgaben ihrer linken Multi-Kulti-Freundinnen Claudia Roth, Simone Peter, Kathrin Göring-Eckardt und selbstredend ihrer Ministerin Anne Spiegel eine Änderung sowie konsequente Abschiebungen strikt ab. Dumm nur, dass ihre grünen Parteifreunde auf der anderen Seite des Rheins in Hessen oder gar unter dem Vorzeigegrünen Ministerpräsident Winfried Kretzschmann in Baden-Württemberg die Sache völlig anders beurteilen. Aber das scheint die grünen Damen in der rheinland-pfälzischen Landesregierung nicht zu beeindrucken und vermutlich die Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD und deren Ampelmänner von der FDP auch nicht."

24.12.2016: Unser Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach schreibt zur "Abfall-Fibel 2017" des A.R.T.:
Ja, ja, jetzt weiß ich auch, wieso die Müllgebühren um gut 30 Prozent steigen. Diese Fibel hat bestimmt ein Vermögen gekostet. Da wurde mal wieder richtig Geld verbrannt, ohne Sinn und Verstand. Wenn unsereins das bei der Arbeit macht, gibt's sofort eine Abmahnung.
Mein Vorschlag: Jeder weiß, was in der Fibel steht. Also abschaffen, schonmal viel Geld gespart. Und wenn dann die Gebührenbescheide verschickt werden, direkt auf die Rückseite gedruckt oder als Beilage die Abholtermine des Jahres. So einfach ist das. Ach ja - und der Künstler zahlt sein Honorar natürlich zurück. Oder?

15.12.2016: Zum Artikel "Selbsthilfegruppe ME/CFS im Eifelkreis gegründet" schreibt unsere Leserin Theresa Schuster aus Rittersdorf:
"Ich möchte mich ganz herzlich für die Veröffentlichung unseres Anliegens bedanken. Wir freuen uns über ihren guten Artikel und über unsere Gruppengründung. Auch wenn es ein harter und langer Weg zur Forschung, Anerkennung, Fort-und Weiterbildung der Ärzte, Hilfe von Krankenkassen und medizinischem Dienst wird, wir haben nun unseren ersten Schritt getan und werden dran bleiben."

08.12.2016: Leser Marcel Berens schreibt zum "Windkraftbeschluss Schneifel" im VGR Prüm:
"Wenn schon Windenergieanlagen in der Schneifel errichtet werden, dann sollte man dafür doch zuerst die konfliktärmsten Eignungsflächen einbeziehen, die man ermittelt hat. Das legt jedenfalls die Tatsache nahe, dass umfangreiche Untersuchungen stattfanden.
Genau das aber verhindert der Beschluss des VG-Rates vom 27.9., wonach kommunale und private Eignungsflächen neuerdings nicht mehr einbezogen werden dürfen. Gemeinsam mit der Reduzierung des Vogelschutzabstandes (von 3000m auf 1000m bei Schwarzstorch, von 1500m auf 1000m bei Rotmilan) wurde dies festgelegt. Mit diesem Doppelbeschluss verzichtet man auf konfliktfreiere Eignungsflächen am Rande des Schutzgebietes und außerhalb der empfohlenen Schutzabstände und kann gleichzeitig (!) problematischere Waldflächen inmitten des FFH-Gebietes auf dem Schneifelkamm (im Zentrum der Flugrouten und Nahrungsgebiete) auswählen, obwohl man diese zuvor noch nach der Restriktionsuntersuchung deswegen ausgeschlossen hatte, da sie bis auf 1 km an Vogelhorste heranreichen. Zudem verstärken sie den "Umzingelungseffekt" auf die umliegenden Gemeinden noch mehr (Windräder auf dem Schneifelkamm zwischen Radarstation bis Nähe Forsthaus Schneifel).
Hintergrund für diese Vorgehensweise könnte die Absicht sein, ausschließlich Staatswald auszuweisen, selbst wenn dieser ein höheres Konfliktpotential aufweist und gegebenenfalls ungeeigneter ist. Umweltkriterien wären demgegenüber nachrangig bei der Flächenfindung. Dies sollte man dann aber auch ehrlich kommunizieren.
Der konkrete Inhalt des obengenannten VG-Rat-Beschlusses vom 27.9. war übrigens weder offiziell (Amtsblatt, telefonische Nachfrage) noch aus der Presse in Erfahrung zu bringen. Ob man für die anderen Flächen des Flächennutzungsplanes außerhalb der Schneifel dieselben Prioritäten gesetzt hat, ist ebenfalls sehr schwer durchschaubar."

01.12.2016: Zum Urtei des VG Trier in Sachen Nebentätigkeit schreibt unser Leser Martin Kauschmann aus Hellenthal:
Super !!!!!!! Der gemeine Arbeitnehmer muss seine Nebenbeschäftigung, für die er in seiner Freizeit arbeiten geht, genehmigen lassen und wird noch "bestraft", wenn er vergessen hat, die Genehmigung zu verlängern. Unsere Poltiker bekommen ein fürstliches Gehalt, um das Volk, welches sie gewählt hat, zu vertreten. Aber das reicht ja nicht, da sitzt man noch in Firmenvorständen und Aufsichtsräten. Kann mir keiner erzählen, dass sich da ausreichend um die Haupttätigkeit gekümmert werden kann.

30.11.2016: Zum untenstehenden Leserbrief von Klaus G. schreibt unser Leser Alfred Greiber aus Orenhofen:
"Zu dem Leserbrief von Klaus G. möchte ich folgendes anmerken: Meiner Ansicht nach ist es richtig, dass man seinen Unmut darüber kundtut, dass einige Verkehrsteilnehmer sich und andere durch ihre riskante Fahrweise teilweise erheblich gefährden. Gefährliche Überholmanöver, zu dichtes Auffahren, deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Das erlebt man häufig im Straßenverkehr, auch in der Eifel.
Ich finde es aber nicht richtig, dass man deshalb in einem konkreten Einzelfall quasi eine Schuldzuweisung vornimmt, ohne dass man den Unfallhergang kennen kann. Darum kümmern sich die Polizei, die Gutachter und die Unfallbeteiligten. Deshalb sollte auch bei der Beurteilung von solchen Ereignissen gelten: "Vorsicht ist besser als Nachsicht, Rücksicht auf andere ist Pflicht."

25.11.2916: Leser Klaus G. (Name der Redaktion bekannt) zu dem schweren Unfall bei Bleialf:
Meiner Meinung nach sollten die Polizei und die Medien mal darüber aufklären, dass die Eifel keine Rennstrecke ist. Mir selbst ist es diese Woche zweimal passiert, dass ich wegen eines entgegenkommenden Überholers voll abbremsen und ganz nach links musste, da der mich sonst platt gemacht hätte. Und das alles am frühen Morgen! Wenn ich hier in der Eifel etwas zu spät komme, wegen eines Traktors oder eines LKWs, so wird das jeder Chef verstehen. Wenn ich, um pünktlich zu sein, andere Leben riskiere, wird es kein Cheff verstehen. Ich glaube nicht, dass bei dem Unfall in Bleialf der ältere Herr Schuld hat, eher, dass der Jüngere keine Zeit hatte. Die kamen alle aus dem Einzugsgebiet von Bleialf, kannten wohl die Strecke! Ich möchte mir nicht ausmalen, was im Winter bei Schnee abgeht. Für mich zählt "Vorsicht ist besser als Nachsicht, Rücksicht auf andere ist Pflicht", das sollte jeder Verkehrsteilnehmer wissen, auch die Holzkutscher, die durch die Eifel brettern.

07.11.2016: Zu den Problemen, die Flüchtlinge auf dem Kirchberg in Luxemburg mit Unterbringung und Mahlzeiten haben, meint Leser Dieter Pauls aus Remagen:
Ja da muß aber schnellstes der Koch "Lafer" eingeflogen werden, damit er eine internationale Speisekarte erstellt und danach die Speisen serviert. Hoffentlich gehts dann auch schnell genug, damit die armen Hungerleider auch richtig satt werden.

07.11.2016: Zum gleichen Thema Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach:
Wie, ihnen schmeckt es nicht, wie, sie sind mit der Unterbringung nicht zufrieden. Ja geht's noch. Sie sind aus dem eigenen Land geflohen, bestimmt alle aus gutem Grund. Aber wenn ich Gast im neuem Land bin, dann pass ich mich an. Und wenn ich schon vieles umsonst bekomme, dann meckere ich nicht rum. Wenn ich was zu entscheiden hätte, passt euch an ,oder, da ist die Tür, geh nach Hause zurück, keiner hält dich auf. Musste mal gesagt werden.

6.11.2016: Zum Thema Windkraft auf der Schneifel schreibt input-aktuell-Leser Werner Schroth:
"In der Gemeinderatssitzung am 04.11.2016 hat der Ortsbürgermeister von Roth ausgeführt, Zitat „Windkraftgegner sind eine kriminelle Vereinigung“. Wie kommt gerade er dazu , wo in Roth doch seit Monaten die Windkraftgegner unter Diebstahl, mehrfacher Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch leiden  oder wo Bäume mit Vogelhorsten geschützter Arten gefällt werden. Muss man sich das bieten lassen, wenn man friedlich seine Meinung kundtut, niemanden beleidigt oder belästigt und die gesetzlichen Vorgaben einhält, oder befinden wir uns schon wieder in Zeiten einer Diktatur?"

26.10.2016: Zu der Unsitte der "Killer-Cowns" meint Joachim Schröder aus Pronsfeld:
Was müssen wir noch aushalten?
„Opa, etwas ganz Schlimmes, eine Monstermaske war da“, so mein erschrockener Enkel Julian (5 Jahre) in dieser Woche in einem Eifeldorf.
Blutverschmierte Masken, Skelettkostüme, Monster, Horrorclowns und Totenköpfe: Ist das der neue Ersatz für eine hübsche, fantasievolle Verkleidung an Fastnacht oder Halloween? Was mich besonders irritiert, ist das rücksichtslose Verhalten dieser „Brauchträger“ gegenüber Kindern und älteren Menschen, vor allem in Städten und in der Nacht. Wenn dann auch noch Messer oder Kettensägen hinzutreten, hört der Spaß endgültig auf.
Leider haben wir diesem Gebaren kaum etwas entgegenzusetzen. Die echten Bräuche sind schon ausgestorben. Und Allerheiligen oder St. Martin sind auch keine Bollwerke mehr gegen solchen Irrsinn.

26.10.2016: Zum Leserbrief von Horst Becker vom 19.09.2016 meint Manfred Schütz aus Daun:
Ihrer Beurteilung über die rheinland-pfälzische Landesregierung kann man nur voll und ganz zustimmen; allerdings bin ich nicht der Meinung, dass die Bürgerinnen und Bürger diese ertragen müssen, schließlich hat ein ausreichender Teil davon, diese ja selbst gewählt und genau da liegt m.E. auch das Problem. Die FDP hat nicht umsonst wegen ihrem Verhalten aus vergangenen Tagen den Namen Verräterpartei; aber statt diese in der Versenkung zu belassen, wurde sie wiedergewählt. Auch die Leistungen der SPD geführten Landesregierung vor der Wahl waren ja alles andere als überzeugend. Sinnlos Steuergelder in großem Stil verschleudert; den Nürburgring in den Ruin getrieben und vieles mehr. Das wussten alle, dennoch wurden sie wiedergewählt; wahrscheinlich weil die Frau Dreyer doch ach so nett ist, dabei war sie doch schon Teil der Vorgängerregierung. Einziger Trost. Es ist keine rheinland-pfälzische Erscheinung, sondern es ist auf ganz Deutschland übertragbar. Spätestens die Flüchtlingskrise, wobei die vorherigen Krisen auch allesamt nicht gelöst sind, sondern allenfalls mit deutschen Steuergeldern ruhiggestellt wurden, hat deutlich gezeigt, wie es z.B. um die politische Fähigkeit von Merkel bestellt ist. Es war die erste vor der Haustür stehende Krise, die nicht mit Geld erstickt werden konnte und dabei hat Merkel und die anderen talentfreien Gestalten gezeigt was sie drauf haben. Absolut nichts; Totalversagen auf der ganzen Linie. Gesetze, sogar das Grundgesetz, wurden gebrochen; der Rechtsstaat wurde quasi ausgehebelt. Aber alle schauen zu wie Merkel hier DDR 2.0 auflegt und ihr Politbüro in Berlin führt. Die sog. Volksvertreter nehmen dabei freiwillig wegen der eigenen Karriere nur noch eine Statistenrolle ein; sie sind eine Schande für dieses Land. Auch andere Krisen sind doch das Ergebnis dieser stümperhaften Politik, die sich nur auf eine Person konzentriert. Merkel über alles, das scheint die Devise zu sein. Aber auch Aussagen anderer sog. Politiker lösen bei mir nur noch Kopfschütteln aus. Zu Beginn der Ukraine-Krise labert eine Frau von der Leyen von Verlegung von Nato-Truppen an die östliche Nato-Außengrenze. Das hat dann schon eine andere Qualität und hier geht es schlimmstenfalls nicht um Geld, das einzige was in diesem Land offenbar noch zählt. Plötzlich wird es als Erfolg verkauft, dass der IS zurückgedrängt wurde; erwähnt wird nicht mehr, dass erst nach dem widerrechtlichen Einmarsch von W. Bush im Irak der IS entstanden ist und wer war auf deutscher Seite seinerzeit die größte Befürworterin ? Auch bei der SPD sieht es nicht besser aus; immer öfter hat man den Eindruck dort läuft seit einiger Zeit ein Dummschwätzerwettbewerb und Gabriel will unbedingt gewinnen.
Unabhängig davon hat aber die bisherige Politik, natürlich parteiübergreifend, für die hiesige Bevölkerung schon ganze Arbeit geleistet; scheinbar merkt es aber niemand. Die Renten in Deutschland belegen in Europa die letzten Plätze, je nach Einkommenshöhe und Verhältnis zur Arbeitsdauer, sogar den letzten Platz. Das Gesundheitssystem ist zu einem Wirtschaftsbetrieb verkommen, dabei muss z.B. die deutsche Pflegekraft doppelt so viele Patienten betreuen, wie die niederländische Pflegekraft. Es wird von fachlicher Seite geschätzt, dass bis zu 30.000 Menschen (offiziell natürlich niedriger) an einem Krankenhauskeim versterben, was zu einem großen Teil auf mangelnde Hygiene zurückgeführt wird. Gülle wird auf deutschem Boden in großen Mengen, u.a. auch aus Dänemark und den Niederlanden, ausgebracht, so dass der europäisch vorgegebene Richtwert um das vierfache höher liegt, aber was soll´s das kommt doch erst in 10 Jahren im Grundwasser an; Hauptsache die Kohle stimmt. Straßen, öffentliche Bauten, wie z.B. Schulen, alles in einem desolaten Zustand. Aber wie reagiert der deutsche Michel darauf, wählt trotzdem die alte Mannschaft; guckt in den eigenen Geldbeutel und kommt dann offenbar zu der Beurteilung, dass es uns doch allen gut geht und genau deshalb wird sich in diesem Land auch nichts ändern bis es spürbar ist. Aber was ist so schwer daran für die Zukunft 43 % Rente von einem Betrag X auszurechnen ? Deshalb ist es auch kein Ertragen, sondern das Ergebnis der eigenen Wahl. Anscheinend brauchen es die Deutschen offenbar auch, alle paar Jahre einem/einer Irren hinterherzurennen, oder wie soll man das bezeichnen, wenn die deutsche Bundeskanzlerin z.B. vorschlägt den Sorgen vor dem Islam mit christlichen Weihnachtsliedern und mit einer Blockflöte entgegenzutreten. Ein Land, dass keine Alternative zu Merkel, bzw. dieser Regierung hat, ist ein armes Land und die Zeche werden wir früher oder später alle zahlen, in welcher Form auch immer.

09.10.2016: Michael Balter aus Losheim zur Sperrung der B265:
Seit fast 6 Monaten ist die B265 in Losheim gesperrt. Anfangs sollte dies nur einige Wochen dauern, so ist heute, mehr als 5 Monaten später immer noch kein Ende in Sicht. Seitens der Straßenverwaltung NRW gibt es Beschwichtigungen, und man verweist auf diverse unvorhergesehene Probleme, welche aufgetreten sind, so u.a. die Erneuerung der Trinkwasserleitung. Die Anwohner von Losheim und zahlreiche Pendler, welche täglich diese Bundesstraße zwischen Prüm und Hellenthal benutzen, sind jedoch erbost, denn es hat nicht den Anschein dass die zuständige Baufirma der Sache nachkommt. Zahlreiche Touristen stehen vor einer Vollsperrung und verirren sich in entlegenen Eifeldörfern, da die Umleitung mehr als fraglich angelegt ist. Wenn jemand vom belgischen Büllingen kommt, wird er im Kreisverkehr Losheimergraben nach links geschickt Richtung Udenbreth und dann über Berk bis zum Kronenburger See, und steht dann da und fragt sich: “Wie komme ich jetzt nach Prüm oder nach Trier?” Für nicht Ortskundige eine Fahrt ins Ungewisse.
Und obwohl bei einer Vollsperrung einer Bundesstraße Dringlichkeit angesagt ist, sind an manchen Tagen nur 3 oder 4 Arbeiter zu sehen, und das bei einer Baustelle, welche sich vom Ortseingang Losheim bis nach Losheimergraben zum Grenzübergang hinzieht, eine Baustelle auf einer Länge von 4 km! Es stehen zwar zahlreiche Maschinen am Straßenrand, nur fragt man sich, wer diese bedienen soll. Letzten Samstag war der erste Samstag seit Monaten, wo endlich mal Arbeiter zu sehen waren und sich etwas bewegt hat.
Ein weiteres Problem ist die immer noch unfertige Zufahrt zum Kyllradweg. Noch im letzten Jahr wurde diese Zufahrt aufgerissen, aber erst im Juni geteert. In der Zwischenzeit mussten die Radfahrer auf die B421 ausweichen, was mit enormen Gefahren verbunden war. Als Ende Juni dann endlich mal geteert wurde, hat man die Seitenstreifen einfach vergessen, was sich zu einer Gefahr für Radfahrer und Fußgänger entwickelt hat. Vor einigen Wochen wurde dann ein Seitenstreifen befestigt, der zweite aber noch nicht, und direkt an der bestehenden Bushaltestelle stellt die Stolperstelle eine akute Gefahr dar.
Man stellt sich die Frage, warum man überhaupt ein Bauamt, ein Straßenverkehrsamt hat; wenn die Baufirma hier machen kann, was sie will und wenn die Sicherheit der Bürger keine Rolle mehr spielt.
Die Baustellenschilder sind nicht beleuchtet, was nicht regelkonform ist. Nur ein Vergehen von vielen und dies seit Monaten! Auch hier: warum schreitet das zuständige Straßenverkehrsamt nicht ein?
Durch die Vollsperrung verlängern sich die Wege für Krankenwagen, Polizei und Rettungsfahrzeuge. Wie kann es sein, dass dies seit Monaten hier einfach geduldet wird und seitens des Straßenverkehrsamtes nur Ausreden und Beschwichtigungen kommen. Sind etwa die Beamten des Straßenbauamtes nicht im Bilde was hier geschieht? Diese Vermutung wird tagtäglich bestätigt!

19.09.2016: Zum Erscheinungsbild der rheinland-pfälzischen Landesregierung schreibt Horst Becker aus Arzfeld
Seit Mai diesen Jahres müssen die Bürgerinnen und Bürger des Landes Rheinland-Pfalz eine Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP, eine sogenannte Ampelkoalition, ertragen. Nicht wenige in diesem Land – und dazu gehört auch der Verfasser dieser Zeilen – haben unmittelbar nach der Konstituierung über die Motive gemutmaßt, die zu dieser politisch-farbenfrohen Veranstaltung geführt haben mögen. Auf Seiten der seit nunmehr beinahe 25 Jahren regierenden Sozialdemokraten war rasch klar, dass ein Regieren mit ihrem bisherigen willfährig-grünen Wurmfortsatz besser sei als etwa eine große Koalition mit der CDU, in der man hätte persönliche Animositäten beiseiteschieben müssen. Zudem: Von einer grünen Partei, die ein solch desaströses Wahlergebnis von – 10,1 % eingefahren hatte, waren keine ernsthaften eigenständigen Akzente zu erwarten. Rein arithmetisch langte das aber noch nicht, und so lockte man die notorischen Pöstchenjäger der FDP, die den Einzug in den Landtag ebenfalls nur mit Ach und Krach geschafft hatten, mit entsprechenden Angeboten dazu. Es ging also von Anfang an nicht um etwaige tragfähige Lösungsansätze für die vielfältigen Probleme, die dieses Bundesland hat, sondern um schieres parteipolitisches Geschachere mit dem Ziel des Machterhalts. Nun, so wird man einwenden, ist das ja nichts Neues für den politisch Interessierten, und ähnliche Beispiele lassen sich in Vergangenheit und Gegenwart in Bund, Ländern und Kommunen zur Genüge anführen. Und es ist zweifellos einfältig, diese eingefahrenen Mechanismen zu verkennen: So ist eben Politik. Das nimmt man in Kauf, wenn die Dinge anschließend gut laufen, wenn Probleme abgearbeitet werden, wenn man das Gefühl bekommt, da sind Kümmerer oder meinetwegen Macher, die werden die Dinge schon richten. Dazu bedarf es aber zumindest halbwegs kompetenter Politikerinnen und Politiker und nicht wie im Fall der hiesigen Ampelweibchen und –männchen unfähiger und teilweise doch arg überforderter Apparatschiks. Da ist an der Spitze dieser Regierung eine Ministerpräsidentin, die schmallippig und zunehmend übellaunig versucht, ihr desaströses Krisenmanagement  zu rechtfertigen und immer tiefer in das Hahn-Desaster zu versinken droht; da ist der hoffnungslos überforderte Innenminister und SPD-Vorsitzende Roger Lewentz, der angesichts der peinlichen Verkaufs-Posse um den gewaltig defizitären Flughafen im Hunsrück den Zeitpunkt seines längst überfälligen Rücktritts verpasst und sich vollends zum Gespött der Öffentlichkeit gemacht hat; da ist die absolut fachfremde Schulministerin Stefanie Hubig, die aus ihrer Zeit als Staatssekretärin im Bundesjustizministerium in ihrem Gepäck eine peinliche Affäre um die Entlassung des ehemaligen Bundesanwalts Harald Range mit nach Mainz gebracht hat; da ist die forsche Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die durch die Einführung einer Pflegekammer einen erheblichen Beitrag zum Bürokratieausbau leistet; da ist die grüne Integrationsministerin Anne Spiegel, die aufgrund der äußerst dünnen Personaldecke ihrer Partei in das Amt gerutscht ist und die nun verzweifelt versucht, ihre persönlichen grünen Duftmarken zu setzen, die Wohnsitzauflage für Asylbewerber beispielsweise ablehnt, obwohl zur gleichen Zeit die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen eben diese Auflage als zwingend notwendig erachtet. Da ist weiter ein blasser Professor namens Konrad Wolf, mittlerweile SPD-Mitglied, für den man eigens ein sog. Wissenschaftsministerium eingerichtet hat und da sind die beiden Ampelmännchen der FDP, Volker Wissing und Herbert Mertin die mit ihrem staatstragenden Habitus verzweifelt bemüht sind, dem staunenden Wahlvolk ihre Anwesenheit in dieser rot-grün dominierten Veranstaltung als notwendiges liberales Korrektiv zu verkaufen.
Anhand dieser Aufzählung darf die Frage erlaubt sein, wie tragfähig diese Koalition ist, um die in unserem Bundesland ins Haus stehenden gewaltigen Probleme auch nur annähernd in den Griff zu bekommen.

07.09.2016: Leser Georg Arimond aus Prüm zum geplanten Internet-Ausbau im eifelkreis Bitburg-Prüm:
Sicherlich freut es die betreffenden Gemeinden, dass diese endlich einen DSL-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 6000 erhalten. Ist ja schon mal besser als nichts, Grundversorgung halt.
Weiterhin ist geplant in den nächsten Jahren 85% der Bevölkerung mit 50Mbit zu versorgen. Ist ja auch nicht so schlecht.´Es stellt sich allerdings die Frage warum nicht gleich auf 1Gbit oder sogar 2Gbit geplant wird. Haben wir dann in Jahren endlich 85% der Haushalte mit 50Mbit versorgt, dürfte der Standart in Großstädten schon bei 2Gbit liegen. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, passen sich die über das Internet bereitgestellten Dienste der bestmöglichen Bandbreite an. Das hat dann wieder zur Folge, das es Anwendungen im Internet gibt, die selbst mit 50Mbit nicht mehr zu benutzen sind.
Wir hinken also auch dann immer hinterher. Deshalb nicht mit 50 MBit planen sondern direkt mit 1Gbit über Glasfaser. Alles andere ist nur rausgeworfenes Geld.

26.07.2016: Hildegard Slabik-Münter aus Daun zur Dauner Eifelrallye:
Unbedingt möchte ich mich dem jungen Mann im Vorschulalter, der im TV zitiert wurde, anschließen: "Das Auto stinkt und es macht Krach"! Auch ich fühle mich durch das Motorendröhnen jedes Jahr aufs Neue gestört und durch die Abgase belästigt. Als Kurgast der Stadt Daun fände ich die Veranstaltung einen Grund zum Abreisen!! Eine solche Veranstaltung hat im Gesundland Eifel und im UNESCO Global Geopark Vulkaneifel nichts zu suchen! Der Flugplatz Senheld im Naturschutzgebiet ist an sich schon ein Unding.  Dort die Rallyeautos zum Fototermin anrollen zu lassen, ist ein absolutes NoGo!  Dem Motorsport zu huldigen ist in der heutigen Zeit rückwärtsgewandt und aus verschiedenen Gründen unverantwortlich! Der Jugend wird hier das schnelle Auto und das Wettrennen als erstrebenswert vorgeführt. Andererseits beklagen wir uns über Tote durch jugendliche Schnellfahrer  und verurteilen illegale Straßenrennen. Wo wird denn die Idee des Rasens schon in die Kinderköpfe eingepflanzt?? wenn nicht auf solchen Veranstaltungen.
Zur Zeit gibt es etwa eine Milliarde Autos auf der Erde und in absehbarer Zeit werden es zwei Milliarden sein! Die Abgase tragen intensiv zu unseren Umweltproblemen bei. Die Klimakonferenz in Paris im Dezember letzten Jahres hat es noch einmal deutlich gemacht: der größte Teil der fossilen Energien, die noch in der Erde sind, müssen dort bleiben. Die Klimaschutzziele  werden sonst nicht erreicht. Jede überflüssige Autofahrt muss man meiden. Rennen mit veralteter Technik zu veranstalten, widerspricht allen Bemühungen, den Straßenverkehr umweltfreundlicher zu gestalten. Die deutsche Automobilindustrie wird der Verlierer sein, wenn sie weiter die neuen Techniken wie Solarmobile verschläft. Weiter Autos zu produzieren, die möglichst  schnell fahren und durch fossile Energien angetrieben werden, ist fortschrittsfeindlich. Motorsportveranstaltungen wie die Eifelrallye lehne ich ab!

26.07.2016: Zum Leserbrief von Markus Pfeifer - Antwort auf Leserbrief Carsten Will (siehe unten) - schreibt erneut Carsten Will:
"Lieber Herr Markus Pfeiffer,
vorne weg: Ich habe nichts einfach ins Netz gestellt, sondern ich habe auf eine mißverständliche Formulierung in einem Artikel hingewiesen, und meine Meinung zu Partnerschaften mit einem Atomkonzern geäußert. Was daran verwerflich sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen. Das müssen Sie schon aushalten! Ich habe weder Ihrem Eifel-Strom das "Grün" abgesprochen, noch irgend welche Zertifizierungen in Frage gestellt. Sie schreiben der Regionalmarke Eifel auf ihrer Homepage selber zu, dass sie der Stärkung von "qualitätsorientierten klein- und mittelständischen Strukturen in der ländlich geprägten Mittelgebirgsregion (.) und damit auch den Erhalt und die Weiterentwicklung der Region Eifel zu ermöglichen" dient. Das sehe ich bei einer Partnerschaft mit der RWE AG eher kritisch, und ich habe dargelegt, was ich unter (Und sorry, ich verwende den Begriff wieder, weil ich ihn genau so auslege) nachhaltiger Entwicklung erneuerbarer Energiegewinnung mit regionaler Wertschöpfung verstehe. Wenn Sie den Begriff in dem Zusammenhang sehen, in den ich ihn stelle, dann paßt er schon. Von verschiedene Dinge in einen Topf werfen kann hier keine Rede sein. Aber Sie versuchen zu verkaufen. Das ist durchaus erlaubt, ebenso, wie mir meine Meinung dazu erlaubt sein muss."

20.07.2016: Zum Leserbrief von Carsten Will (siehe unten) schreibt Markus Pfeiffer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL:
Lieber Herr Carsten Will,
dass heute jeder einfach etwas ins Netz schreibt, ist klar...ist ja auch o.k.
Besser wäre es allerdings, wenn eine klare Faktenlage auch einer Meinung im Netz zugrunde liegen würde. Das ist ein allgemeines Problem.
Fakt ist: RWE hat sog. HKNs (Herkunftsnachweise) aus 100% Wasserkraft aus der Nordeifel und der Mosel für EIFEL Strom eingekauft und beim Bundesumweltamt angemeldet. EIFEL Strom darf sogar als 100% Grünstrom verkauft werden, denn die Wasserkraft-Mengen gehen nicht über die EEG Vermarktung ins Netz, sondern bleiben wegen des sog. Doppelvermarktungsverbotes auch in der Vermarktung "grün, nachhaltig, ökologisch". Ist das bei dem WEEG eG "Regionalstrom Westeifel" auch so konsequent geregelt? Oder speisen Sie anonym ins Netz - wäre ja auch o.k. Wir schätzen die Aktivitäten bzgl. Erneuerbarer Energien in der Eifel sehr. Jede Art der Unterstützung "grüner Stromerzeugung" bringt uns weiter. Bitte erkennen Sie doch als Fachmann an, dass RWE für unseren zertifizierten und neutral kontrollierten EIFEL Strom sich voll und ganz für unsere Region Eifel einsetzt...und für Nachhaltigkeit...bitte lassen Sie uns nicht immer alle Dinge in einen Topf werfen...EIFEL Strom von und mit RWE ist ein weiterer richtiger und wichtiger Schritt für eine grüne Eifeler Zukunft...und die Bürger können sich beteiligen...was wollen wir mehr?
www.regionalmarke-eifel.de/eifel-strom.htm

19.07.2016: Zum EIFEL-Strom der Regionalmarke schreibt Carsten Will aus Birtlingen:
Keiner will Atomkraftwerke, aber alle jubeln dem Atomkonzern RWE hinterher. Komisch, da werden Briefe gegen Atomkraftwerke geschrieben, auf Facebook feiert man sich gegenseitig für die kritische Haltung gegen diese unsägliche Art der Energiegewinnung, aber wenn es ans eigene Handeln geht, dann ... Ende im Gelände!
In dem Artikel wird suggeriert, daß dies der erste echt Eifel-Strom für Endkunden sei. Dies ist leider falsch. Bereits seit längerem ist es jedem Einwohner des Eifelkreises möglich, sich nachhaltig an der regionalen erneuerbaren Energiegewinnung zu beteiligen, und wirklich echten Eifelstrom zu beziehen. Nämlich über die Westeifeler Erneuerbare Energien Genossenschaft eG.
http://www.die-weeg.de/cms/website.php?id=/de/index/regionalstrom.htm
Das nenne ich Energiewende mit regionaler Wertschöpfung! Wenn man die Energiewende regional unterstützen, mitgestalten und davon profitieren möchte, dann nur hierüber. Nicht mit dieser Werbeveranstaltung eines Atomkonzerns!

18.07.2016 Zum Artikel "Rheinland-Pfalz blockiert Milchkrisen-Beschlüsse" schreibt Alois Deutsch aus Trierweiler:
"Als die Milchquotenregelung aufgehoben wurde, haben viele große Betriebe ihren Milchviehbestand weiter aufgestockt und größere Ställe gebaut. Damals war doch schon klar, dass der Milchpreis dadurch weiter sinken wird. Deswegen mussten schon viele kleine Betriebe aufgeben. Nun können einige der Großen ihre Kredite nicht mehr bedienen und schreien nach staatlicher Hilfe. Ich habe es satt, mit meinen Steuergeldern die Fehlinvestitionen der Bauern zu zahlen. Die Bauern müssen lernen, sich an einer freien Marktwirtschaft zu orientieren. Es gibt doch jetzt schon zu viele Subventionen für die Landwirte."

02.07.2016: Alois Eicher aus St. Vith schreibt zum Bericht "3. und 4. Spur der A60 Prüm - belgische Grenze wird mit Erde zugeschüttet"
"Zuerst ist Deutschland seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach gekommen. Der Ausbau dieser Autobahn mit Moselübergang und Weiterführung der Autobahn über den Hunsrück ist noch immer nicht fertig. Dann ist es nicht verwunderlich, dass noch zu wenig Verkehr auf dieser Autobahn läuft. Leider können noch immer große Länder vertraglich festgelegte Verpflichtungen gegenüber kleinen Ländern einfach missachten."

03.06.2016: Johannes Jahn aus Jünkerath schreibt zu den Unwettereinsätzen im Landkreis Vulkaneifel:
Ein Danke an alle, die bei den Unwettern im Einsatz waren.

11.04.2016: Offener Brief in Sachen stillgelegte Bahnstrecke Gerolstein - Prüm der IG Westeifelbahn e.V. an den Bürgermeister der Stadt Gerolstein Friedhelm Bongartz:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bongartz,
zunächst möchten wir auf ihre Aussage im Trierischen Volksfreund vom 1. 3. 2016 eingehen und richtig stellen, dass wir nicht die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der Region in Frage stellen. Auf welche Quelle Sie Ihre Aussage stützen „Mindestens 90 Prozent der Menschen unserer Region möchten, dass man auf der Strecke Fahrrad fahren kann. Und es besteht kein Zwang Züge dort fahren zu lassen.“ ist uns leider nicht bekannt. Auch die IG Westeifelbahn e. V. hat ein starkes Interesse an den Meinungen der Bürgerinnen und Bürger und deren Meinungen liegen uns sehr am Herzen. Daher wären wir an Einzelheiten und Ergebnissen dieser Umfrage, insbesondere aber auch an Ihrer Fragestellung, sehr interessiert.
Die IG Westeifelbahn e. V. hat sich grundsätzlich nie gegen Radwege ausgesprochen. An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die unabhängige wissenschaftliche Arbeit von Christopher Eul aus Gerolstein hinweisen, die sich mit den verschiedenen Varianten der Nutzungsmöglichkeiten der Bahnstrecke beschäftigt. Unabhängig von dem von uns gemachten Vorschlag der gleichzeitigen Nutzung der Bahntrasse als Radweg und als Bahnstrecke kam auch Herr Eul zu dem Ergebnis, dass eine gleichzeitige Nutzung der Bahntrasse als Radweg und für Bahnbetriebszwecke die anzustrebende Lösung ist. Einen beschilderten Radweg zwischen Gerolstein und Prüm gibt es ja bereits. Er ist auf Radwanderfahrkarten offiziell ausgewiesen.
Des Weiteren war dem Trierischen Volksfreund Ihre Aussage zu entnehmen „Wir haben so viele weitere Aufgaben zu bewältigen und müssen uns darüber hinaus noch mit solch einem Unsinn beschäftigen. Das Interesse der Bürger geht vor. Doch hier blockieren einige wenige Leute ein Vorhaben, aus dem viele einen Nutzen ziehen können.“ Ein gleichzeitiges Betreiben der Bahntrasse als Radweg und als Bahnstrecke würde dem Bürgerwillen jedoch nicht entgegenstehen, sondern könnte das touristische Angebot ausbauen und ergänzen. Insofern haben wir kein Verständnis dafür, dass unser diesbezügliches ehrenamtliches Engagement von Ihnen als „Unsinn“ abgetan wird. Können Sie guten Gewissens unsere ehrenamtliche Arbeit so bezeichnen?
In einer weiteren Veröffentlichung heißt es: „Die im März 2014 von der RSE vor Gericht erstrittene Betriebsgenehmigung für die Strecke lasse den Ausbau der Strecke nicht zu, sagt der Bürgermeister.“ Eine solche Aussage ist für uns nicht nachvollziehbar. Die in Rede stehende Betriebsgenehmigung wurde am 5.  März 2014 durch das Infrastrukturministerium Rheinland-Pfalz erteilt und gründet auf einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz vom 18. 12. 2013. In diesem Urteil ist jedoch nicht von dem Ausbau der Strecke die Rede, sondern nur von ihrer Reaktivierung und Wiederinbetriebnahme. Dies lässt uns vermuten, dass Ihre Aussage auf einer Fehlinformation Ihrerseits beruht.
Irritiert sind wir auch von der Äußerung „Aber eine Sanierung der Strecke mit ihren vielen Brücken sei wegen der hohen Kosten nicht realisierbar. Das würde Millionen kosten und nichts einbringen“.
Die gutachterliche Stellungnahme zur Plausibilität der RSE- Kostenkalkulation vom 29.10.2013 ist Ihnen bekannt. Sie bildete die Grundlage für das Urteil des Oberverwaltungsgericht Koblenz vom 18.12.2013 und beziffert eine Investitionssumme von 330.000,- €. Von Millionen kann also keine Rede sein. Basis einer Wiederinbetriebnahme ist nach dem bisherigen Stand der Planungen ein planmäßiger Tourismusverkehr und kein regelmäßiger planmäßiger Betrieb.
Wir brauchen Sie sicher nicht darauf aufmerksam zu machen, dass die RSE ihr künftiger Vertragspartner ist und nicht die IG Westeifelbahn e. V.. Eines der satzungsgemäßen Vereinsziele ist die Erhaltung und Reaktivierung der Westeifelbahn, nicht ihr wirtschaftlicher Betrieb.
Die genannten Pacht-/Mietzahlungen in Höhe 27.000 Euro erwecken ebenfalls unsere Verwunderung. Bisher war immer von 22.500 Euro die Rede. Im bundesweiten Vergleich wäre dies allenfalls für eine Bahnstrecke im betriebsfähigen Zustand vorstellbar, der jedoch nicht gegeben ist und auch nicht durch den Inhaber der Betriebsgenehmigung, der RSE, hergestellt werden kann. Sie haben dem Inhaber der Betriebsgenehmigung und auch uns durch Ihre Anwaltskanzlei mitteilen lassen, dass das Betreten der Infrastruktur der Bahnstrecke untersagt wird.
Ihre Aussage betreffend das Gewohnheitsrecht können wir nicht nachvollziehen, da der Betrieb von Bahnstrecken dem AEG (Allgemeines Eisenbahngesetz) unterliegt.
 Für die Zukunft wünschen wir uns mehr sachliche und fachliche Kompetenz in Ihren öffentlichen Aussagen und sind gerne bereit, Ihnen unsere Argumentation persönlich zu erläutern.
Für den Vorstand der IG Westeifelbahn e.V.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kruse
1. Vorsitzender IG Westeifelbahn e. V.

07.04.2016: Ortsbürgermeister Hubert Tautges aus Winterspelt schreibt (Auszug):
Seit Donnerstagnachmittag ist Prüm (vorerst) von Bettlern befreit. Meine Enkeltochter wurde letzte Woche vor und in einem Prümer Verbrauchermarkt von Mitgliedern dieser Bettelbanden belästigt, bedrängt und dann zwischen den Regalen von zwei Seiten bedroht. Nur durch ihr resolutes und energisches Verhalten konnte sie sich aus dieser bedrohlichen Lage befreien.
Da war für mich der Zeitpunkt gekommen, diesen unerträglichen Zustand vor verschiedenen Supermärkten zu beenden. Per Email habe ich den Konzernen von diesem Treiben berichtet. Alle Konzerne haben geantwortet und versprochen, diesen Zustand zu beenden. Nun hoffe nicht nur ich, dass wir den Rest des (warmen) Jahres von diesen Banden verschont bleiben.
Diese osteuropäischen Gruppierungen werden von ihren Bossen mit teuren Luxusfahrzeugen zu den Einsatzorten gefahren. Dort müssen die Älteren betteln (Erlös pro Stunde ca. 60 Euro), die jüngeren begehen Trickdiebstähle, belästigen junge Frauen, gehen an Haustüren klingeln um zu testen, ob die Bewohner anwesend sind und nachts sind diese Typen dann auch nicht untätig.
Ich betone nochmal ausdrücklich, dass es sich bei den Bettelbanden nicht um Asylsuchende handelt, wovon viele Spender ausgegangen sind.
Den Menschen, die durch die sinnlosen und schlimmen Kriege zur Flucht gezwungen wurden und werden, um das nackte Überleben zu retten, muss man alle erdenkliche Hilfe gewähren.
Zum Schluss: Ich bin es einfach leid, dass unser einst so beschauliches und sicheres Leben in unserer Eifel zunehmend in den Würgegriff von Banditen aus den Süd-Osteuropäischen Ländern gerät. Die steigende Zahl der Kriminalstatistik spricht Bände. Hier ist meines Erachtens auch die Politik gefordert, die Zustände in diesen Armenhäusern Europas so zu verbessern, dass die Menschen in ihrem eigenen Land soviel verdienen, um ihre Familien menschenwürdig zu versorgen.
Ein Land, das es sich leisten kann, dass Reiche und Superreiche für ihre Millionen und Milliarden weniger Steuern zahlen als jeder ehrliche Arbeiter und Angestellte, das marode Banken rettet und auch anderswo viele Gelder verschwendet, sollte auch imstande sein, solchen Ländern Hilfe zur Selbsthilfe zu gewähren.

03.04.2016: Zur Bildung der neuen Landesregierung schreibt unser Leser Horst Becker aus Arzfeld:
Was mögen wohl die 132.000 rheinland-pfälzischen FDP-Wähler denken, die dieser Partei bei der Landtagswahl mit 6,2 Prozent zum Wiedereinzug in den Landtag verholfen haben, wenn sie mit ansehen müssen, wie ihre Stimmabgabe zugunsten des Machterhalts der krachend abgewählten bisherigen rot-grünen Regierung missbraucht wird? Was treibt die Damen und Herren um den Vorsitzenden Wissing dazu, sich in Verhandlungen zur Bildung einer sogenannten Ampelkoalition einzulassen, die am Ende nur über eine hauchdünne Mehrheit im Landtag verfügen wird? Warum riskieren die Liberalen einen sicheren Gesichtsverlust angesichts der fundamentalen Gegensätze in wesentlichen Bereichen der Wirtschafts- und Verkehrspolitik (Straßen- und Brückenbau, Ausbau der Windenergie) mit den Grünen? Und weiter: Warum haben die Grünen nicht den nötigen politischen Anstand, angesichts des dramatischen Vertrauensschwunds von -10,1 % und der offenkundig fehlenden personellen Kompetenz eine Regenerierung einzuleiten und sich aus einer Regierungsbeteiligung zu verabschieden?  Warum bildet die SPD nicht mit der ihr ohnehin programmatisch ziemlich eng verbundenen CDU eine Koalition, die über eine komfortable Mehrheit verfügt? Warum schiebt man nicht persönliche Animositäten beiseite und arbeitet konstruktiv zusammen? Betrachtet man auf dem Hintergrund dieser Fragen die momentane Situation, so lässt das durchaus den Schluss zu, den Einen ginge es lediglich um die Machterhaltung, den Anderen um Pöstchen und allen wieder nur um parteipolitisches Geschachere, auf dem Hintergrund der im September 2017 anstehenden Bundestagswahl. Vielleicht gibt es ja bis zum Mai diesen Jahres noch eine Veränderung zum Wohle unseres Bundeslandes. Allein mir fehlt der Glaube…

13.03.2016: Zu dem Gleitschirm-Absturz vom 12.03.2016 schreibt unser Leser Klaus-Peter Schilli:
Ich bin Gleitschirmflieger, und eine der häufigsten Fragen am Startplatz ist: "Wann springen Sie denn?" Allerdings ist es so, dass ein Gleitschirmflieger nicht "springt" (das macht ein Fallschirmspringer), sondern er startet!!
Er zieht seinen Schirm auf, führt einen kurzen Kontrollblick durch, ob auch alle Leinen frei sind. Danach trifft er die Startentscheidung und startet im Startlauf los. Bis dahin kann er (im Gegensatz zum Springer, der nicht mehr in den Flieger zurück kann) den Start jederzeit abbrechen, den Schirm neu sortieren und am Boden für den nächsten Startversuch auslegen. Also bitte nicht mehr Gleitschirm"springer" schreiben, es sind Flieger!
Übrigens, im Gegensatz zum Fallschirm geht es mit dem Gleitschirm natürlich auch aufwärts. Bei günstiger Thermik sind lange Strecken (Deutscher Rekord bei über 200 Km) möglich.

09.03.2016: Leserbrief von Walter Reusch aus Bleialf  zum Thema "Glyphosat- Rückstände im Bier entdeckt"
Landwirte merken, dass Wahlkampf ist. Kaum stehen Wahlen an, wird die Landwirtschaft mit dubiosen Untersuchungen in Misskredit gebracht. Die heutige Analysetechnik kann alles und jedes Bestandteil analysieren. Wir langjährigen Braugerstenerzeuger möchten darauf hinweisen, dass die Behandlung mit Glyphosat als Vorernte-Behandlung auch bei Braugerste in Deutschland verboten ist. Wir stellen fest, dass immer mehr Braugerste nicht von heimischen Feldern stammt, sondern dass die Brauereien und Mälzereien sich überregional und weltweit mit Braugerste an der Börse versorgen. Das kann also keine einheimische Gerste sein. Wenn Brauereien mit regionalen Produkten Werbung machen, sind sie nun unangenehm aufgefallen. Außerdem ist bei uns die Nachverfolgbarkeit der landwirtschaftlichen Erzeugnisse bis zum Bauer vorgeschrieben. Beim Börsenkauf aus weltweiter Ernte ist diese Vorschrift nicht einzuhalten. Das Glas Bier würde nur einen Cent teurer, wenn der Landwirt einen fairen Preis für die Gerste bekäme. Der Braugerstenanbau ist auch in Rheinland-Pfalz durch den Preisdruck unattraktiv geworden. Solange die Brauereien und einige Mälzereien nicht mehr auf regionale Ware Wert legen und der Preis den Ausschlag gibt, wird in Rheinland-Pfalz nicht mehr Braugerste angebaut werden. Des Weiteren sollte fest gehalten werden, dass eine Konzentration erst bei 1000 Liter Bier einen gefährlichen Grenzwert überschreitet. Ich denke, bis dahin sind andere Vergiftungen eingetreten. - Wohl bekomm's!

06.03.2016: Zum Artikel "Rutschhang - Bau Hochmoselbrücke" schreibt unser Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach:
Ja, das war doch klar. Der Nürburgring lässt grüßen. Viele "angeblich dummen Leute" hatten sofort gesagt: Das geht da nicht, das wird noch teurer. Viele "angeblich schlauen Leute" sagten: Alles Quatsch, der Berg und der Untergrund halten. Und nun - wer zahlt die Mehrkosten? Natürlich der Steuerzahler. Die, die sowas zu verantworten haben, gehören aus dem Amt gejagt, und die Politiker, die alles schönreden, gleich mit. Ohne Bezüge und Pensionen. Macht der kleine Mann einen Fehler auf der Arbeit, bekommt er einen Tritt und findet sich beim Arbeitsamt wieder. Und die da oben können Mist bauen ohne Ende. Armes Deutschland.

05.03.2016: Zum Busunfall bei Heckhuscheid schreibt unser Leser Werner André, Busunternehmer aus Prüm:
Bei der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm ist auf deren Homepage ein Beschwerdeformular vorhanden, wo unter anderem auch die Eltern Mißstände oder Probleme melden können. Pauschal alle Busfahrer/innen und Betriebe zu verurteilen, ist zu einfach und unfair. Fakt ist, dass die finanzielle Ausstattung sowohl des Fahrpersonals wie auch der Betriebe nicht entsprechend der Verantwortung bemessen ist. Die Fahrerinnen und Fahrer verrichten jeden Tag sehr gewissenhaft und pünktlich Ihren Dienst, trotz aller Unwägbarkeiten. Richtig ist aber auch, dass wo Busse und andere Kraftfahrzeuge fahren, etwas passieren kann. Mißstände sofort und konsequent melden, nachhaken und nachfragen, dann werden alle Beteiligten versuchen, dies umgehend zu ändern. Die Qualitätsstandards zu erhöhen ist Sache der politisch Verantwortlichen, in anderen, nicht so sensiblen Bereichen, ist dies auch möglich gewesen. Es müsste aber auch sichergestellt werden, dass diese Standards auch konsequent überprüft werden.

05.03.2016: Zum Artikel "Landwirtschaft in der Dauerkrise" schreibt unser Leser Hans-Josef Möller aus Feusdorf:
Ich frage mich, warum werden immer größere Ställe für die Viehhaltung gebaut? Dies gibt doch keinen Sinn, denn dadurch steigt die Produktionsmenge der Milch bzw. das Angebot von Schweinen. Meiner Meinung nach müsste hier angesetzt werden.

04.03.2016: Zum Busunfall bei Heckhuscheid schreibt unser Leser Rudolf Hansen aus Oberbettingen:
Wieso wird hier gleich wieder direkt auf die Fahrer drauf los geprügelt. Ich bin selber Busfahrer und ich könnte Bücher schreiben über das Verhalten mancher Verkehrsteilnehmer. Man wird an den unmöglichsten Stellen überholt und damit auch oft geschnitten und zu Ausweichmanövern gezwungen, die nicht immer lustig sind. Gleichfalls lässt der Service des Winterdienstes (wofür wir übrigens Steuern zahlen) in den letzten Jahren mehr als zu wünschen übrig. Als Busfahrer kann man eh machen, was man will. Fährt man aus Sicherheitsgründen nicht, wird gemault. Fährt man und es passiert etwas, wird - ohne Hintergrundwissen - gleich auf den Fahrer drauf los geprügelt. Kommt man wegen Schnee zu spät, wird rumgemault. Glauben Sie mir das Eine, die Verantwortung die wir haben, möchte keiner buckeln. Also immer erst denken und dann schreiben oder reden.

04.03.2016: Zum Busunfall bei Heckhuscheid schreibt unser Leser Jacques Beer aus Jucken:
Die Eltern sollten langsam mal erfahren, dass die Buslinien, mit denen unsere Kinder jeden Tag zur Schule oder in die Kita gefahren werden, von der Kreisverwaltung ausgeschrieben werden und sich ein erbitterter Preiskampf zu Lasten der Sicherheit und der Lohnkosten für Fahrer entwickelt hat. Dies alles auf dem Rücken von Kleinkindern und Kindern. Löhne von 7 bis 9 Euro pro Stunde sind an der Tagesordnung. Man fragt sich ja oft, warum bei uns in der Eifel so veraltete, anderenorts schon ausrangierte Busse fahren, oftmals mit Rentnern am Steuer. Buslinien, die von der EU gesponsert werden, wie die Linie 407 von Prüm nach Luxembourg, verfügen über sehr schöne und sichere Busse mit gut geschulten Busfahrern. Aber dies gilt nicht für Schulbusse. Hier sollte man schnellstens die Preispolitik überdenken, bevor mit unseren Kindern noch schlimme Unfälle passieren. Es muss nicht immer erst etwas passieren, bis die zuständigen Behörden handeln!

03.03.2016: Zum Busunfall bei Heckhuscheid schreibt unser Leser Norbert Junk aus Heckhuscheid:
Mir und bestimmt auch anderen Eltern liegt dieses Thema am Herzen. Ich frage mich, was für ein Personal mit unseren Kindern auf den Straßen unterwegs ist. Bei diesem Unfall hatten wir noch einmal Glück im Unglück, dass keine Schüler im Bus waren. Aber auch nur deshalb, weil der Bus zu spät war, ansonsten wäre es wohl nicht so glimpflich abgegangen. Unsere Busunternehmer sollten wohl ihr Personal genauer aussuchen und evtl. - bevor diese sogenannten Fahrer auf die Straßen gelassen werden - einem Fahrsicherheitstraining unterziehen. Das ist meine Meinung die ich auch vertreten werde. Wir müssen jeden Monat für die Beförderung unserer Kinder bezahlen und deshalb kann man auch eine verkehrssichere Fahrt voraussetzen. Vielleicht gibt meine Mail eine Anregung zu diesem Thema.

21.02.2016: Zum Wahlkampfauftritt von Julia Klöckner in Prüm schreibt Gertrud Maus aus Üttfeld:
Frau Klöckner ist für mich nicht wählbar. Gerne unterstütze ich unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel. Doch leider ist meine Feststellung, dass andere Parteien deren Arbeit mehr unterstützen als einige CDU-ler, darunter ist auch Frau Klöckner. Sie sollte sich aus der Bundespolitik heraushalten. RLP hat andere Aufgaben, als immer wieder der Kanzlerin in den Rücken zu fallen. Frau Dreyer ist mir mit ihrer ehrlichen Persönlichkeit überzeugender, als es die selbstdarstelleriche Frau Klöckner jemals sein kann.

20.02.2016: Zu dem schweren Auffahrunfall bei Ulmen schreibt unser Leser Wilhelm Hahn aus Oberirsen:
Diese Fahrzeuge werden technisch ausgereizt und lassen die Fahrer zu wahnsinnigen Geschwindigkeiten verführen. Diese werden auch derart ausgenutzt, dass man als Teilnehmer im Straßenverkehr teilweise genötigt wird, wenn sie bis auf einen Meter mit 130 km/h auffahren und man im Spiegel das Kennzeichen nicht mehr erkennen kann. Diese Fahrzeuge gehören vom Gesetz auf 120 km/h gedrosselt. Vermehrt werden diese Fahrer auch beobachtet mit Handy in der Hand, auch in der Nacht. Als Vertreter sehe ich diese Gefahren tagtäglich. Hier ist der Gesetzgeber gefordert!

18.02.2016: Zur Flüchtlingskrise meint der ehemalige Lehrer und frühere FWG-Mann Horst Becker aus Arzfeld:
Was ist ein Desaster? Im privaten oder öffentlichen Bereich wird mit diesem Wort meist ein katastrophaler Misserfolg beschrieben, umgangssprachlich werden hier gerne auch die Begriffe Flop, Reinfall und Schlappe verwendet. Eines aber haben alle gemeinsam: Dahinter steckt menschliche Unzulänglichkeit in all ihren Facetten. Dies trifft auch und gerade für politische Desaster zu. Nichts anderes als ein katastrophaler Misserfolg ist die von den politischen Entscheidungsträgern des Deutschen Bundestages mit großer Mehrheit getragene Flüchtlingspolitik. Angeführt von einer  sozialdemokratischen Frontfrau mit konservativem Hintergrund trottet die breite Masse der auf ihre Wiederwahl bedachten „Volksvertreter“ der Großen Koalition hinter der Parole „Wir-schaffen-das“ her. Bei dem Buhlen um die ihre Wiederwahl vermeintlich garantierende politische Mitte, die sich längst nach halblinks verschoben hat, geht es weitgehend kritik- und profillos zu, wenn man einmal von den bayerischen Ankündigungspolterern absieht. Selbstredend treiben die Linken und Grünen bar jeder Vernunft den politischen Mainstream zusätzlich an. Mittlerweile ist auch dem wohlwollendsten Bürger bewusst geworden: Die in Berlin haben absolut keine Vorstellung, wie sie die weit über eine Million zu uns gekommenen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge integrieren sollen. Die in Berlin haben keinen Plan, wie sie ihre Grenzen angesichts der weiterhin zu erwartenden Flüchtlinge aus dem arabischen Raum und aus Afrika sowie aus dem Mittleren Osten sichern sollen. Die in Berlin verlassen sich auf Verhandlungen mit obskuren und teilweise erpresserischen Regimen, der Flüchtlingswelle Herr zu werden. Die in Berlin nehmen sozialen Unfrieden in unserem Land in Kauf. Die in Berlin lassen es zu, dass Deutschland sich in eine seit dem Bestehen der Europäischen Union nie dagewesene politische Isolation in eben diesem immer noch labilen europäischen Gefüge manövriert hat. Kurz gesagt: Die in Berlin hatten zu keiner Zeit einen durchdachten Plan, wie man der sog. Flüchtlingskrise Herr werden sollte oder könnte. Stattdessen schnürt man hektisch beinahe wöchentlich Asylpakete, die dann z.T. aus wahltaktischen Überlegungen, obschon gerade erst verabredet, wieder aufgeschnürt werden. Nur ungläubig und kopfschüttelnd kann man das Versagen der politischen Klasse konstatieren. Das ist ein Desaster!

Zum untenstehenden Leserbrief meint unser Leser Thomas Schuster aus Pronsfeld:
Dies ist kein Auszug einer Stellungnahme eines besorgten Pronsfelder Bürgers, sondern eine Reaktion auf den sogenannte Auszug einer Stellungnahme eines Euskirchener Bürgers. Die Veröffentlichung des Wortlautes samt "Inhalt" und dazu noch ohne Quellenangabe zeugen nicht gerade von sachlicher und verantwortungsvoller Redaktionsarbeit. Das ist schlimmstes Pegida-/AfD-Niveau.
Schade, dass die Redaktion nicht erkannt hat,was sie damit auslöst.
Eine Absicht unterstelle ich nicht, aber sie drängt sich stark in den Vordergrund.

14.02.2016. Auszug aus dem Leserbrief eines besorgten Euskirchener Bürgers:
Es stimmt tatsächlich, dass die Kriminalitätsrate in unserer Region krass angestiegen ist und sicher nicht nur da. Ein Freund von mir hat zuletzt einen Flüchtling in seinem vor dem Haus geparkten Wohnmobil erwischt. Der hauste schon 5 Tage darin! Als er ihn rauswerfen wollte, hat der versucht, ihm mit den Fingern in die Augen zu stechen. Daraufhin hat mein Freund ihm eine verpasst. Nun muss sich mein Freund mit einer Anzeige wegen Körperverletzung herumschlagen...
In der Galleria Euskirchen ist man gezwungen, einen Rund-um die Uhr-Wachdienst einzustellen, was viel Geld kostet! Hier hausen sie nun Tag und Nacht, machen Schlägereien, pöbeln Passanten an und verunsichern die Stadt. Die Läden in der Galleria gehen wohl den Bach runter!
Unsere Stadtväter haben im benachbarten Stadthaus über 100 Flüchtlinge mitten im Zentrum untergebracht.
Wir haben in Euskirchen Angst, durch die Stadt zu gehen! Kürzlich hat ein Ausländer einem deutschen jungen Mann ohne jeden Grund und ohne jede Vorankündigung ein Messer mitten ins Gesicht gestochen. Der liegt heute noch auf der Intensivstation.

08.02.2016: Leser Guido Häp aus Birgel zum Artikel "Aus Grabscherei wurde Schlägerei":
Nun wartet doch mal ab! Vorher schon zu spekulieren, was die Justiz daraus macht ist doch Unsinn. Die Fakten sind auch noch nicht ganz klar. Wer hat zuerst zugeschlagen? Wie lief das "zur Rede stellen" ab? Vertrauen wir doch darauf, dass die Justiz nach Anhörung aller Zeugen die Fakten besser beurteilen kann als wir nach einem ersten Pressebericht, ergänzt durch Spekulationen.

08.02.2016: Leser Ralf Hontheim aus Peffingen zum Artikel "Aus Grabscherei wurde Schlägerei":
Ich kann dieses populistische Geschwätz in Deutschland nicht mehr hören! Wir leben in einem Rechtstaat, in dem eben nicht jeder ungestraft zuschlagen kann! Die Gesetze in Deutschland wurden schließlich durch von uns gewählte, Volksvertreter erlassen. Bei allem Verständnis für den Vater der jungen Frau und die sicherlich emotionale Ausnahmesituation - er hätte die Polizei informieren und den Täter seiner Verhaftung zuführen können. Stattdessen hat er sich selbst durch sein vorschnelles und unüberlegtes Handeln zum Täter gemacht! Das Schlagen mit der Hand/Faust ins Gesicht wiegt hierbei meiner Ansicht nach sicherlich schwerer, als der bloße Griff ans Gesäß seiner Tochter. Dass der Vater daher eventuell schwerer bestraft wird, als der eigentliche Täter hat er sich ganz alleine selbst zuzuschreiben.

08.02.2016: Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach zum Artikel "Aus Grabscherei wurde Schlägerei":
Tja, so läuft das hier in Deutschland. Bist du Opfer, dann hast du den Täter nicht auf Armlänge gehalten. Bist du Täter, och, dann hattest du wohl eine schlechte Kindheit, dann passiert dir schon nichts. Ich möchte wetten, der Vater der jungen Frau wird bestraft. Und ich hoffe, INPUT bleibt an dem Thema dran und informiert, wie der Fall ausgeht. Und Otmar Knie hat 100% recht.

08.02.2016: Leser Otmar Knie aus Esch zum Artikel "Aus Grabscherei wurde Schlägerei":
Bei allem (Un-)Verständnis zur "typischen" deutschen Rechtsprechung: Wenn der Vater der jungen Frau nun bestraft wird, dann bitte auch die junge Frau direkt mit bestrafen. Am besten noch mit Schmerzensgeld für den Grabscher. Dann wäre die "Rechts-Verdrehung" doch perfekt. In Deutschland werden ja stets die Opfer zu Tätern ("Verführung" zur Straftat, ...) und die Täter zu Opfern (schwierige Kindheit, ...) gemacht. Armes Deutschland... daran gehen wir Deutschen irgendwann mal zugrunde. Das dauert nicht mehr lange. Es traut sich ja bald niemand mehr, sich selbst entsprechend gegen Verbrecher zur Wehr zu setzen...!

22.01.2016: Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach zu einer Meldung bezüglich der Belästigung einer 19-Jährigen in Trier:
Da kann man nur sagen," ja, wir schaffen das". Seit Köln wird es immer schlimmer, jeden Tag solche Nachrichten. Und es wird nur geredet. Hat eigentlich schon mal jemand über die Opfer gesprochen? Ne. Bloß nicht sagen, das wären Asylanten gewesen.

20.01.2016: Zu der Forderung von Julia Klöckner nach einem "Flüchtlings-Moratorium" für die Kommunen meint unser Leser Carsten Will aus Birtlingen:
"Da zeigt sich wieder einmal, dass Frau Klöckner gerne mal mit gespaltener Zunge redet und auch so handelt. Im Bund den parteiinternen Kritikern von Angela Merkel empfehlen, einfach mal den Mund zu halten, und auf Landesebene gegen eine menschenwürdige Asylpolitik polemisieren. Ihr geht es nicht um die Sache oder die betroffenen Menschen an sich, alles Taktik. Ich weiß ja nicht, welche Temperaturen gerade in Mainz herrschen, aber man kann der Landesregierung wahrlich nicht vorwerfen, daß sie verhindern wollte und will, daß Menschen bei -15 Grad in Zelten leben müssen. Die Vorsitzende der von Nächstenliebe geleiteten C-Partei in Rheinland-Pfalz sollte dies vielleicht einfach einmal selber ausprobieren."

18.01.2016: Zum Kernkraftwerk Tihange schrieb eine Leserin diesen wohl nicht ganz ernstgemeinten Leserbrief:
Für den Fall eines Supergaus in Tihange habe ich mir bereits heute ein Flugticket für einen Besuch meiner Verwandten in Amerika gekauft. Natürlich ab Frankfurt, damit ich den Wind im Rücken habe und nicht den Strahlen entgegenlaufe. Am besten wäre es aber, wenn man den alten Meiler abschalten würde.

13.01.2016: Zu den Vorfällen von Köln meint Gerhard Stephani aus Bollendorf:
Frau Merkel hat die "Büchse der Pandora" geöffnet, aber sie kriegt den Deckel nicht mehr zu. Der einzige, der verzweifelt versucht die Tür zu schließen, ist der Herr Seehofer. Aber auch er wird es nicht schaffen, solange Frau Merkel den Fuß in der Türspalte hat. Nur Mut Herr Seehofer, Sie müssen nur den Druck erhöhen.

10.01.2016: Zu dem Böllerwurf auf die AfA Bitburg meint ein input aktuell-Leser:
Wenn ich mir Ihren Artikel über den Böllerwurf auf das Flüchtlingsheim Bitburg so durchlese, hat hier wohl die Staatsmacht gut funktioniert. Sofortfahndung, Festnahme, Durchsuchung, Ermittlungsverfahren... Das ist auch gut so. Aber wie war es bei den Delikten sexuelle Nötigung, Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung in der Silvesternacht in Deutschland? Hätten da die Maßnahmen nicht auch so ablaufen müssen? Angst oder Personalmangel?

10.1.2016:  Zu den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof meint unser Leser Wolfgang Bannach aus Mürlenbach:
"Ja, ja, wir schaffen das. Das muss in den Ohren der belästigten Frauen doch jetzt wie blanker Hohn klingen. Warum werden solche Menschen nicht sofort festgenommen und ohne wenn und aber ausgewiesen? Wie kann es sein, dass solche Menschen Polizisten beleidigen - auf gut Deutsch verarschen - und nichts passiert. Wenn ich bei Rot über die Ampel fahre, trifft mich die volle Härte des Gesetzes. Umgehend. Ist der Staat so ohnmächtig gegenüber solchen Menschen? Und was machen unsere Politiker jetzt? Beraten,beraten,beraten,sonst nichts.Und alle reden über die armen Täter, bisher noch kein Wort über die Opfer. Armes Deutschland, aber Schlaraffenland für Kriminelle, gleich welcher Herkunft."

08.01.2016: Zum Glatteisunfall eines Langholz-Transporters am 8.1.2016 bei Losheim (NRW) schreibt unser Leser Hans Weihofen:
Der Fahrer wurde nicht verletzt, nicht eingeklemmt und konnte sich selber aus dem Führerhaus befreien.
Was mich jedoch sehr nachdenklich macht, ist folgendes:
In den 15 Minuten, die zwischen meinem Notruf und dem eintreffen der Feuerwehr lagen, ist nicht einer der vielen weiteren Verkehrsteilnehmer, die die Unfallstelle passiert haben, auf den Gedanken gekommen anzuhalten und Hilfe anzubieten, obwohl die Lage offensichtlich war. Und das an einer viel befahrenen Straße im morgendlichen Berufsverkehr? Das ist beschämend!!
So wird eine Gesellschaft, die sich "hochzivilisiert" und "sozial" nennt, untergehen.

6.1.2016: Der Ortsbürgermeister der Gemeinde Winterspelt, Hubert Tautges, zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen des Todes eines 18-Jährigen aus Winterspelt nach der Teilnahme an einem Karnevalsumzug in Gondenbrett bei Prüm im Februar 2015:

Der Oberstaatsanwalt räumt ein, dass man die Todesursache letztlich nicht „mit 100-prozentiger Klarheit“ bestimmen könne. „Aber wir haben keinen Grund anzunehmen, dass es etwas anderes war als eine Alkohol-Intoxikation.“ Weiter heißt es: Die Befunde hätten stattdessen „mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Intoxikation“ – eine Vergiftung – als Todesursache hingedeutet.
Genau diese Intoxikation kann durch verschiedene Gifte verursacht werden. KO-Tropfen z.B. lassen sich unauffällig in Getränke einbringen, bauen sich recht schnell ab und sind nach relativ kurzer Zeit nicht mehr im Körper nachzuweisen. Würde man durch 1,7 Promille Alkohol zu Tode kommen, die Menschheit wäre halbiert. Solange noch ein Rest an Zweifel besteht, kann und darf man sich nicht auf die Alkohol-Variante festlegen.
Die erwähnte Vernehmung von einigen Zeugen bei der Kripo Wittlich erfolgten erst viele Wochen später, nachdem der Druck in der Öffentlichkeit zugenommen hatte und nicht, wie es hätte geschehen müssen, sofort nach Bekanntwerden des tragischen Todesfalls. Dann hätten sich Zeugen noch genau an viele Abläufe erinnern können und zur Aufklärung eines möglichen Verbrechens beitragen und sachdienliche Hinweise liefern können.
Ich selbst wurde, obwohl nicht in Gondenbrett anwesend und somit eigentlich als Zeuge unbrauchbar, nach Wittlich bestellt. Der zuständige Kripo-Beamte hatte (zu diesem Zeitpunkt lagen noch keine Zeugenaussagen vor) während meiner „Zeugenvernehmung“ ständig und vehement eine Vergiftung ausgeschlossen und sich einzig auf übermäßigen Alkoholkonsum als Todesursache festgelegt.
In einem weiteren, bis heute ungeklärten Todesfall vor über zwei Jahren, wo in Schönecken ein junger Mann tot in seinem Auto aufgefunden wurde, hatte man der Familie übermäßigen Alkoholkonsum als Todesursache mitgeteilt. Auch hier haben die Angehörigen starke und berechtigte Zweifel an den „Ermittlungen“ der Justizbehörden.
Im Vermisstenfall Tanja Gräf hatte man es nicht für nötig befunden, unmittelbar nach ihrem Verschwinden an der späteren Fundstelle nach Tanja zu suchen. Man hatte sich gewaltig geirrt.
Ich würde mir wünschen, dass Polizei und Staatsanwaltschaft sensibler mit Hinterbliebenen umgehen, deren Kummer durch den Verlust eines geliebten Angehörigen ohnehin unerträglich ist. Dazu gehört auch, dass Ermittlungen gewissenhaft und professionell durchgeführt werden.

6.1.2016: Unsere Leserin Katharina Schieben aus Wittlich meint zur Silvesternacht Köln
"Bitte, Frau Merkel, sagen Sie jetzt "Wir schaffen das nicht mehr".Das werden wir auch nicht schaffen, wenn wir zu dem finanziellen Desaster auch noch für jede Frau einen Bodygard brauchen. Ich muss weinen, wenn ich daran denke, was aus unserem schönen Deutschland geworden ist. Keine Einigkeit, kein Recht und keine Freiheit mehr."

6.1.2016: Unser Leser Dieter Pauls aus Remagen zu den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof
sie fühlen sich langsam wohl in unserem land, 2016 kommen sicher noch mal locker 2 millionen zu uns. usw usw. da heißt es eifrig geld drucken wegen der kosten.

Offener Brief  an den Dauner Landrat Hans Peter Thiel und die Presse von Dr. Hildegard Slabik-Münter für die Partei DIE Linke, Mitglied im Kreistag Vulkaneifel am 04.01.2016:
Sehr geehrter Herr Thiel!
Da ich mit Schecken in der Zeitung gelesen habe, dass Sie letztendlich auch bereit sind, zum Mittel der Abschiebung zu greifen, mochte ich Ihnen im Anhang den Brief einer Grundschule aus dem Kreis Bitburg-Prüm zukommen lassen.
Wie bekannt wurde, ist in unserem Kreis die Familie Ibrahimi in Gerolstein von Ihrer Abschiebungsabsicht bedroht und in Daun eine Familie mit einer erblindeten Mutter.
Ich möchte Sie dringend auffordern, von Abschiebungen abzusehen und auch nur solche Familien zu einer freiwilligen Ausreise zu überreden, von denen Sie sicher wissen, dass sie in ihrem Heimatland eine  menschenwürdige Bleibe finden und keinen Diskriminierungen ausgesetzt sein werden.
 
Der Brief der Grundschule Schönecken im Wortlaut:
Sehr geehrte Frau Ministerpäsidentin Dreyer,
sehr geehrte Frau stellvertretende Ministerpräsidentin Lemke,
bitte teilen Sie mir und damit auch der Öffentlichkeit mit, wie viele Romafamilien mit kleinen Kindern im letzten Jahr - insbesondere kurz vor oder seit Winterbeginn - auf den Straßen des Balkans ausgesetzt wurden. Mit Ihrer Zustimmung im Bundesrat wurden  sämtliche Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Für Roma sind nahezu alle diese Regionen es nachweislich nicht.
Ich bin höchst besorgt über die gnadenlose Abschiebungspraxis, die aus Menschen, die hier eine Zuflucht fanden und  teilweise bereits hervorragend integriert waren, innerhalb von Stunden obdach- und perspektivlose, der Willkür einer Mehrheitsgesellschaft ausgelieferte Opfer macht.
Glücklicherweise nehmen wir traumatisierte Kriegsopfer in großer Zahl auf. Da kann es kaum Sinn einer humanitären Praxis sein, andere Menschengruppen  einer teilweise erneuten Traumatisierung auszusetzen.
Ich bitte Sie daher, diese Abschiebungen zu stoppen und allen, die bereits „freiwillig“ ausgereist sind, eine SOFORTIGE Rückkehr an die für sie vorhandenen Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze zu ermöglichen. Die Einhaltung der 2-Jahresfrist bis zur Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt ist gerade für die Menschen, die länger hier, sehr gut integriert und bereits in Arbeitsverhältnissen bzw. mit konkreten Arbeitsangeboten versehen waren, eine nicht nachvollziehbare Härte.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Fröhlinger (Rektorin der GS Schönecken)     Anja Bilstein (Kollegin an der BBS Biburg)
Dieser Brief geht zur Veröffentlichung an die Lokalpresse, das Forum1Welt in Gerolstein sowie einen Kreis solidarischer Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm und ist auf einem Blog, in dem über das Schicksal einzelner aus diesem Kreis abgeschobener Menschen berichtet wird, nachzulesen. Wir sorgen uns sehr um diese Menschen, insbesondere die Kinder, die uns anvertraut waren und die uns vertrauten.

Unser Leser Bernhard Lambertz zum Artikel "Pater Johannes Leppich zum 100. Geburtstag" am 04.01.2016:
Am 31.12.2015 berichteten Sie von Pater Leppich, anlässlich seines 100. Geburtstages. Ziemlich am Schluss Ihres langen Artikels behaupten Sie, dass er Folgendes zum Ausdruck brachte: "Mutige Worte, auch wenn er „seine“ Kirche aufforderte, Frieden zu machen mit den Geschiedenen und wiederverheirateten Geschiedenen." Wann und wo soll er das denn gesagt oder geschrieben haben.? Und in welchem Zusammenhang?

Unser Leser Guther Herrwagen aus Birgel zu den Maßnahmen zur Entschlammung des Vorstaus im Kronenburger See:
Wohin mit dem (schadstoffbelasteten???) Schlamm aus dem Kronenburger See-Vorstau? Es ist noch nicht geklärt, was mit den riesigen Schammmengen passieren soll, die aus dem Vorstau gebaggert werden. Dreck drauf auf die ehemalige Munitionsfabrik Espagit in Hallschlag, da ist Platz in die Höhe und der Teppich über dem alten Dreck (16 Hektar blieben munitionsverseucht und schadstoffbelastet nach 55 Millionen Sicherungskosten zurück) - die "Sicherheitsabdeckung" wird dann noch dicker ...
Ein Gewinn für alle behördlichen Kostenträger!!!  Auch für Mensch und Tier?, das bezweifelt der Entdecker der Rüstungsaltlast Gunther Heerwagen

Unser Leser Joachim Schröder ( jspronsfeld@aol.com ) aus Pronsfeld meint am 8.11.2015 zu Martinstag - Volkstrauertag - Karneval - Halloween:
Vorab: Dies soll keine Belehrung sein, auch keine Einmischung. Jeder lebt, arbeitet und feiert auf seine Art und nach seinen Vorlieben. Daran soll auch nicht gerüttelt werden.
Im Moment stelle ich mir leicht überspitzt vor, dass am Abend des 11. November Kinder durch die Dorfstraßen ziehen und ihre Martinslieder singen. Schön! Zwei Tage später erklingt in der Bürgerhalle der Narrhalla-Marsch zur Eröffnung der Proklamationsfeier des neuen Karnevalsprinzen. Und am nächsten Sonntag gedenken wir mit Unterstützung des Musikvereins, der „Ich hatt‘ einen Kameraden“ intoniert, unserer Ziviltoten, Gefallenen und Vermissten. Ach, da war doch noch etwas im kurzweiligen Feierreigen: Vor einigen Tagen, just am Vorabend des Allerheiligenfestes, war ja noch Halloween, wie konnte ich das gruselige Verkleidungsfest vergessen? Und - gab es nicht zuvor schon eine Reihe von „September-/Oktoberfesten“, ebenfalls mit Verkleidungscharakter? Und wenn man weiter zurückdenkt, feierte man mitten im Hochsommer bereits Fastnachtsfeste, sogar Umzüge.
Kurzum: Simple Kinderlaternen mit mildem Kerzenlicht haben es wohl schwer gegen Katalog-Monstermasken mit Blutstreifen und ein Martinsliedchen hat es auch nicht leichter gegen ein donnerndes Helau-Alaaf.

Zu dem Artikel "Die Flüchtlingsfrage einmal aus praktischer Sicht vor Ort beleuchtet" schreibt unser Leser Karl Barthel aus Bitburg am 22.10.2015:
Finde ich nicht gut. Meine Frau und ich gehen arbeiten, um gerade so über die Runden zu kommen. Haben dieses Jahr 700 Euro Lohnsteuer bezahlen dürfen! Wir müssen auch für unsern arbeitslosen Sohn aufkommen und haben bis heute noch keinen Cent Unterstützung erhalten. Unterlagen liegen beim Sozialamt vor. Mein anderer Sohn macht eine Ausbildung zum Sozialarbeiter, hat ebenfalls kein Einkommen. Er wird von uns unterstützt, so gut es geht. Sein Bafög liegt weit unter dem, was ein Asylbewerber bekommt. Er bezahlt noch jeden Monat eine Bus-Fahrkarte von 160 Euro. Da bleiben ihm noch 100 Euro zum Leben.
Jetzt sollen sich mal die Verantwortlichen Gedanken machen, Es sind nicht die Asylbewerber schuld, sondern die vom Volk gewählten Politiker. Die einen Eid abgelegt haben, Schaden vom Deutschen Volk usw...

Zur Flüchtlingsproblematik eine weitere Zuschrift unseres Lesers Horst Becker am 22.10.2015:
Warum um alles in der Welt hält die Bundesregierung, gestützt durch die große Mehrheit des Bundestages, an der fatalen Entscheidung fest, keine Obergrenze für den Zuzug von Millionen Asylsuchenden festzusetzen, die unser Land geradezu überschwemmen. Längst hat sich die vielzitierte Flüchtlingskrise in eine veritable Flüchtlingskatastrophe verwandelt, die auch die wohlmeinendsten Vertreter einer wie immer gearteten Willkommenskultur ins Grübeln stürzen muss. Glaubte und hoffte man vor einigen Wochen noch, die Sache irgendwie in den Griff zu bekommen - “Wir schaffen das” -, so wird zunehmend deutlicher, dass diese Sache “uns schafft”. Quer durch alle Parteien warnen die direkt vor Ort betroffenen Kommunalpolitiker geradezu verzweifelt vor einem logistischen Kollaps und einer möglichen Gefährdung des sozialen Friedens. Hatte man zudem gehofft, Deutschland würde über ein Quotensystem in den Staaten der europäischen Gemeinschaft entlastet, so ist spätestens seit dem letzten Gipfeltreffen in Brüssel klar, dass von dieser Seite nichts oder nicht viel zu erwarten ist. Vielleicht zeigt sich hier auch die verständliche Reaktion unserer Nachbarn auf die umstrittene, einsame und rechtswidrige Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin, die Flüchtlinge ohne wirksame Kontrollen einfach ins Land zu lassen, Schengen- und Dublin-Abkommen hin oder her. Um aus dieser aussichtslosen Lage herauszukommen, wirft die deutsche Bundeskanzlerin auch ihre letzten außenpolitischen Prinzipien über Bord und hofiert mit Milliarden von Euros und dem Versprechen einer Mitgliedschaft der Türkei in der EU den türkischen Staatspräsidenten Erdogan, einen skrupellosen Autokraten, der die Millionen Flüchtlinge, die in seinem Land auf die Weiterreise warten, als Erpressungspotential gegenüber der EU und speziell Deutschlands benutzen wird, wenn es ihm als opportun erscheinen wird. Warum um alles in der Welt unternimmt die Kanzlerin keine Reise in die Länder der arabischen Halbinsel (Saudi-Arabien, Emirate) die aufgrund ihrer Petrodollars ohne Weiteres in der Lage wären, Flüchtlinge in großer Zahl aufzunehmen? Warum um alles in der Welt setzt sich bei uns nicht die Erkenntnis durch, dass Deutschland nicht allen helfen kann. Warum um alles in der Welt hat die Kanzlerin nicht die Größe, ihre Fehler im Zusammenhang mit der Flüchtlingskatastrophe zuzugeben und zurückzutreten?

Zur Umfrage Landtagswahl und der Lagerung von Atomwaffen in Büchel Gunther Heerwagen aus Birgel am 24.9.2015:
Das Ansteigen der Linken bei der SWR-Umfrage Landtagswahl 2016 begründet sich auch in einer weit zu vorzeitigen Koalitionsaussage der Grünen bei deren Stammwählern. Siehe auch das so schwache Statement zu der Atombombenlagerung in Büchel. Wir könnten uns längst regulär als BRD von den amerikanischen Brüdern befreien: Das wurde noch lange vor Kohls Abschied aus der Regierung angedacht!
Dazu gibt es auch ein Strategiepapier aus dem Bundesverteidigungsministerium aus dem Jahr 1991, welches ich zur Kenntnisnahme an die input-Redaktion übersende.

Leserin Renate Mück aus Üttfeld zum Dörfersterben und zur Landflucht am 18.09.2015
Was die demografische Entwicklung und das Dörfersterben angeht, muss endlich ein Umdenken stattfinden, wenn der  Trend der sogenannten Landflucht aufgehalten werden soll. Es kann keine fruchtbare Lösung sein, Dörfer zu zerstören und ein ungesundes Aufblähen von Städten weiter zu unterstützen. Nicht nur ich sehe ein Hauptproblem in der Korruption und der sogenannten Vetternwirtschaft, die auf dem Land wesentlich ausgeprägter ist, als in Städten. Sie ist ein wichtiger Grund, weshalb Menschen, die neue Wege gehen wollen, die Dörfer verlassen, weil sie von den „alteingesessenen Machthaber-innen“ ständig blockiert werden! Dieser Grund wird nie erwähnt, wenn es um die Lösung des Problems der Landflucht geht. Die Gründe dafür dürften wohl auch bekannt sein. Welcher Lokalpatriarch möchte schon gern in der Schusslinie stehen und seinen Herrscherstab abgeben?
Es gibt viele gute und leicht umsetzbare Ideen, Anregungen, Konzepte, etwas positiv zu verändern, doch wenn kein materieller Vorteil für die Lokalpatriarchen dabei herausspringt, werden sie einfach abgeblockt und verschwinden im Papierkorb.
Auch das „Spießbürgertum“ in Dörfern muss endlich beendet werden. Wie sehr verkrustet und unflexibel die gesellschaftlichen Strukturen in Dörfern sind, zeigen die derzeitigen Ereignisse in Bezug auf die Unterbringung von Flüchtlingen. In den meisten Dörfern sind „Zugezogene“ seit eh und je nicht gern gesehen, egal, ob deutsch oder nicht. Die sogenannte Fremdenfeindlichkeit wurde nie eingehend thematisiert und bearbeitet. Diese Fremdenfeindlichkeit ist mir besonders in Gegenden aufgefallen, in denen der Katholizismus vorherrscht. Das ist schon sehr eigenartig, weil ja in dieser Religion immer viel von der „Nächstenliebe“ geredet wird. Theorie und Praxis klaffen hier weit auseinander, und das seit hunderten von Jahren!
Ich weiß von vielen Menschen, die „freier“ denken, dass sie sich den gewachsenen Zwängen unterwerfen, weil sie keinen Streit mit den Nachbar-innen wollen. Oft halten sie diese Einschränkungen aber nicht aus und ziehen irgendwann in die Stadt oder in ein Künstler-innendorf, weil sie sich dort wohler fühlen. Mir selbst geht es oft so, dass ich das „kleinkarierte“ Denken als sehr hinderlich empfinde.
Es scheint sehr viele leerstehende Häuser in unserer Region zu geben. Es sind aber kaum Anzeigen von Häusern, die zu verkaufen oder zu vermieten sind, in den Zeitungen zu finden. Ich schlage vor, eine Erhebung der leerstehenden Häuser zu machen und die Eigentümer-innen anzusprechen, ob sie diese vermieten oder verkaufen wollen. Ich kenne einige Menschen, die gern auf das Land ziehen würden und nach Häusern zur Miete suchen. Sie finden nichts, weil keine Angebote zu finden sind.
Soweit meine Gedanken zur Landflucht und der Lösung des Problems. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Trend zu bremsen. Es muss nur gewollt sein und angepackt werden!

Zum Thema Flüchtlingskrise schreibt unser Leser Horst Becker aus Arzfeld am 17.9.2015:
Von einer Regierung und den sie tragenden Parteien, aber auch von den oppositionellen politischen Akteuren eines demokratisch gewählten Parlaments erwarten die Bürgerinnen und Bürger mit Recht die Erfüllung ihres Wählerauftrages, Schaden vom Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren. Das diesem theoretischen Anspruch gemäße politische  Handeln muss planvoll sein, gestützt auf gründliche Analysen der z.T. komplexen Sachverhalte, die in einer modernen Gesellschaft zur Entscheidung anstehen. Wenn man sich nun die aktuelle beklemmende Situation der Flüchtlingsproblematik in unserem Land und auch im übrigen Europa anschaut, muss man aber unweigerlich zu dem ernüchternden Fazit kommen, dass ein wie immer geartetes Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger massiv gestört oder gänzlich verlorengegangen ist.
Seit Jahren schon schaut man mehr oder weniger tatenlos auf die immer stärker anschwellenden Flüchtlingsströme, die über das Mittelmeer oder über den Balkan in den EU-Raum gelangen und dabei vorzugsweise die wirtschaftlich starken Länder Zentraleuropas, hauptsächlich Deutschland als Endziel haben. Seit Jahren schon verschwimmen in der politischen Diskussion um das Recht auf Asyl die Grenzen zwischen politischen Verfolgten und sog. Wirtschaftsflüchtlingen, was eine eklatante Missachtung des § 16a des Grundgesetzes bedeutet. Spätestens aber mit der Entscheidung, allen Syrern die bedingungslose Einreise zu gestatten, hat man jedwedem Versuch, diese Flüchtlingsströme zu kanalisieren, den Garaus gemacht.
Bereits jetzt sind die Aufnahmekapazitäten der Ersteinrichtungen restlos erschöpft, die staatlichen Stellen für die Erfassung der Asylanträge hoffnungslos überlastet und ohne die selbstlose Arbeit der unzähligen Freiwilligen aus der Bevölkerung wäre dieses fragile System der „Willkommenskultur“ überhaupt nicht möglich.
Mittel- und langfristig stellen sich zudem weitere Fragen:
- Wie sollen Millionen von Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis integriert werden?
- Wie kann es gelingen die überwiegend islamischen Religionsangehörigen in eine moderne westliche Gesellschaft der Toleranz und Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern einzuordnen ohne die bereits im überwiegend großstädtischen Deutschland bestehenden Parallelgesellschaften weiter auszudehnen?
- Wie soll der Wohnraum für alle diese Menschen geschaffen werden?
- Wie sollen Scharen von wenig qualifizierten Zuwanderern in den hochtechnisierten Arbeitsmarkt Deutschlands eingegliedert werden; wie viele von den Zuwanderern sind Analphabeten?
- Wie ist es mit der unerlässlichen Voraussetzung einer möglichen Integration, den Kenntnissen der deutschen Sprache?
- Und eine ganz  entscheidende Frage: Wie wird das alles finanziert, woher soll das Geld kommen und wie ist es möglich, den bisherigen Standard unseres Sozialstaates zu erhalten? 

Zur Milchkrise und den Bauernprotesten schreibt unsere Leserin Gertrud Maus aus Üttfeld am 2.9.2015:
Das Gejammere der Bauern, speziell des Präsidenten, ist unerträglich. Besonders die Angriffe auf die Verbraucher und den Einzelhandel sind nun lange genug gedroschen worden. WARUM PRODUZIERT IHR SO VIEL? Reden wir Verbraucher von den billigen Knechten in den Großkuhfabriken? Kommen deshalb nun auch die Flüchtlinge aus dem Balkan nach Deutschland? Die Grundsteuer hier in Üttfeld wurde für den Nichtlandwirt auf 500% erhöht, ohne dass es irgendeine Infrastruktur gibt. Doch, die der Bauern. Und nun fordert Horper die Rückerstattung der Grundsteuer seines Berufszweiges. Mit welcher Argumentation? Mais und Gülle rauben uns die Schönheit unserer Heimat. Das Thema Grundwasser wird noch klein geredet. Aber die Gier der Landwirte ist unübersehbar.

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