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17.11.2017

Bericht vom 3.10.2014 - Jupiter Jones im Interview: Die Eifeler Rockband zu Besuch in ihrer Heimatstadt Prüm - mit Fotoserie

Prüm (boß) Der Silbermedaillen-Gewinner des Bundesvision Song Contests, Jupiter Jones, veranstaltete die “LOKALRUNDE II“ am Donnerstagabend in der Prümer Markthalle. Es war schon „erste Sahne“, was die vier Jungs an Musik und Show vor über 1.500 begeisterten Zuschauern

bei ihrem Heimspiel ablieferten.
In bester Form zeigte sich der neue Sänger Sven Lauer, der Nicholas Müller nach dessen Krankheit abgelöste hatte. Ein absoluter Kracher seine teils akrobatische Bühnenshow, sein einfühlsamer Gesang und seine Interaktion mit dem Publikum. Ein wahres Energiebündel, das von seinen musikalischen Mitstreitern entsprechend in Szene gesetzt wurde.
Die vier Jupiters verrieten in einem input aktuell-Interview, dass es eine zeitlang nicht so gut um ihre Zukunft bestellt war. Bis das erlösende „Ja“ von Sven Lauer kam.

Heinz-Günter Boßmann: Sascha, angenommen, Sven hätte euch nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Nicky eine Absage erteilt – wie wäre es weitergegangen?

Sascha Eigner (39, aufgewachsen in Prüm, Besuch des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm, IT-Studium Uni Saarbrücken, wohnhaft in Hamburg): „Das hätte wohl das Ende von Jupiter Jones bedeutet. Einen „Plan B“ gab es nicht. Ein Casting oder ähnliches wäre nicht infrage gekommen. Die Sache stand also auf Messers Schneide. Es war wichtig, dass wir zusammen passen – und das war bei Sven, den ich aus gemeinsamer Kinder-, Jugend-, und Schulzeit kannte, gegeben.“

HGB: Sven, was war im Endeffekt ausschlaggebend, dass du nach längerer Überlegung zugesagt hast?

Sven Lauer (39, aufgewachsen in Prüm, Besuch des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm, Abitur Regino-Gymnasium Prüm, Studium der Meeresbiologie, wohnhaft in Hamburg): „Im Endeffekt war es die menschliche Nähe zu meinem Kinderfreund Sascha Eigner und die musikalische Nähe zur Band, mit der ich immer in Kontakt war. Aber ich habe zuerst nicht daran geglaubt, da ich die Zusammenarbeit mit meiner alten Band vorher aufgegeben hatte. Aber dann kam die erste Probe und wir merkten, dass wir nicht nur menschlich, sondern auch musikalisch zusammen passen.“

HGB: Marco, ihr habt jetzt einen hohen Standard erreicht. Siehst du noch Entwicklungspotenzial in eurer Band?

Marco Hontheim (40, aufgewachsen in Üttfeld/VG Arzfeld, Kaiser-Lothar-Realschule Prüm, Ausbildung als Bauzeichner, wohnhaft in Uppershausen/VG Neuerburg): „Was wir seit 2002 bisher erreicht haben, damit bin ich zufrieden. Wir sind mittlerweile Berufsmusiker und können davon leben. Auch wenn ich zufrieden bin, kann man nie aufhören, sich weiter zu entwickeln. Ich kann das aber nicht benennen, wie etwa ein Schauspieler, der gerne einen Hollywoodfilm drehen will. Wir holen alles mit, was kommt und werden unser Bestes geben.“

HGB: Andreas, du bist je eigentlich kein Eifeler und kommst aus dem Marburger Land. Wie klappt es nun menschlich und musikalisch in der neuen Formation?

Andreas Becker (32, aufgewachsen in Caldern, Abitur in Biedenkopf, Studium Deutsch und Geschichte auf Lehramt in Marburg, wohnhaft in Hamburg): „Es hat sofort menschlich und musikalisch geklappt und wir haben mit Sven auch neue Energie bekommen. Wir hängen fast jeden Tag eng zusammen und sind mittlerweile ein eingeschweißtes Team. Da muss es immer einen Zusammenhalt geben.

HGB Frage an alle: Wie ist das, wenn man in seiner Heimat spielt?

Die Jupiters: „Da werden alte Erinnerungen wach. Man trifft Freunde und Bekannte. Da fängt das Kribbeln im Bauch schon etwas früher an, denn die eigenen Ansprüche und Erwartungen sind in der Heimat besonders hoch.“

Die Fragen stellte Heinz-Günter Boßmann, Nachrichtenagentur INPUT-Medien

Fotoserie

             

Interviewtermin mit Jupiter Jones


 

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