11.04.2011
FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel plauderte aus dem Nähkästchen
Waxweiler/D. (boß) Einen Glücksgriff hatte heute Abend die Raiffeisenbank Westeifel mit dem ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel aus Kyllburg getan.
Viele Kunden kamen ins Bürgerhaus, um von dem heutigen Bundesvorsitzenden der Deutschen Schiedsrichtervereinigung und Kulturamtsleiter im Eifelkreis mehr zu erfahren über "Sichere Entscheidungen in Stresssituationen". Ein Heimspiel für den weitgereisten Herbert Fandel, der direkt von einer Begegnung mit dem Bundespräsidentenpaar Christian und Bettina Wulff in Bitburg eigens mit Ehefrau und Eltern nach Waxweiler angereist war und auf viele alte Bekannte traf. Einmal hinter die Kulissen schauen, im Schiedsrichterraum der großen Stadien der Welt dabesein und erfahren, wie Entscheidungen und Fehlentscheidungen in der 30-jährigen Schiedsrichtergeschichte zustandekamen. Es war so still, man hätte eine Stecknadel fallen hören können, wenn Fandel die großen Namen im Fußball zelebrierte und seine Geheimrezepte für Karriere und Erfolg verriet. Bei einer von Bankvorstand Klaus Peters geleiteten Talkshow sprach sich Fandel für den "Chip im Ball" und gegen den Videobeweis aus. Außerdem kündigte er seine Bewerbung im Sommer für den FIFA-Schiedsrichterausschuss an.
Ausführlicher Bericht siehe Gewerbe & Wirtschaft und Sport

Mit Familie angereist - Herbert Fandel (l.) |